Wegen der Dritten Programme: Laut ARD ist die "Tagesschau"-Quote unverändert hoch

23.10.2012
 

Die ARD hat am Dienstag auf die Quotenauswertung von media control reagiert und klargestellt, dass die "Tagesschau"-Quoten unverändert auf hohem Niveau liegen würden. Mit dem wachsenden Erfolg der Dritten Programme der ARD würden sich die Zuschauerzahlen der "Tagesschau" allerdings anders verteilen. 

Die ARD hat am Montag auf die Quotenauswertung von media control reagiert und klargestellt, dass die "Tagesschau"-Quoten unverändert auf hohem Niveau liegen würden Mit dem wachsenden Erfolg der Dritten Programme der ARD würden sich die Zuschauerzahlen der "Tagesschau" allerdings anders verteilen. 

Das Interesse an der "Tagesschau" ist laut ARD in den vergangenen 20 Jahren weitgehend stabil geblieben: "1992 war die 20-Uhr-Ausgabe im Jahresschnitt auf täglich 8,76 Millionen Zuschauer gekommen, in den ersten drei Quartalen 2012 lag der Wert bei 8,70 Millionen." 

Deutlich mehr Menschen als noch vor zwei Jahrzehnten würden die "Tagesschau" in den Dritten einschalten, so der NDR als federführender Sender für ARD-aktuell. Von den 8,7 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern haben den Angaben zufolge in den ersten drei Quartalen 4,92 Millionen die 20-Uhr-Ausgabe im Ersten gesehen. 3,78 Millionen verfolgten die Sendung zeitgleich in einem der Dritten Programme der ARD, auf 3sat, Phoenix oder im Digitalkanal tagesschau24. Die angegebenen Werte berücksichtigten alle Wochentage von Montag bis Sonntag und basierten auf Daten der GfK-Fernsehforschung.

Am Montag hatte media control berichtet, dass Nachrichtensendungen, darunter die "Tagesschau", deutliche Verluste verzeichnen würden.

Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell: "Im Jahr 2012 sehen mit durchschnittlich 8,7 Millionen Zuschauern exakt so viele Menschen die 'Tagesschau' wie die Hauptnachrichtensendungen von ZDF, RTL und Sat 1 zusammengerechnet. Die 'Tagesschau' behauptet sich besser als die Hauptnachrichtensendungen anderer Anbieter und bleibt gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu stabil." Das sei nach einem nachrichtenstarken Jahr mit Fukushima, arabischer Revolution und Anschlägen in Norwegen ein exzellentes Ergebnis und zeige das ungebrochene Vertrauen der Menschen in die "Tagesschau", hebt Gniffke hervor.

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