Rheinische Post nun Mehrheitseigner: Übernahme der "Saarbrücker Zeitung" ist genehmigt

 

Die Rheinische Post Mediengruppe darf die Mehrheit an der Saarbrücker Zeitungsgruppe übernehmen. Laut "new business" hat das Bundeskartellamt dem Verkauf durch die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH (GSB) zugestimmt.

Die Rheinische Post Mediengruppe darf die Mehrheit an der Saarbrücker Zeitungsgruppe übernehmen. Laut "new business" hat das Bundeskartellamt dem Verkauf durch die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH (GSB) zugestimmt.

Die GSB hatte im August 46,9% der Anteile der Verlagsgruppe Holtzbrinck an der Saarbrücker Zeitungsgruppe erworben, machte aber auch deutlich, dass sie nicht dauerhaft die Regie in Saarbrücken führen, sondern nach einem neuen Verlagspartner ihrer Wahl suchen wolle (kress.de vom 7. September 2012). 

Bereits im September wurden die Kaufverträge unterschrieben. Neben der "Saarbrücker Zeitung" erwirbt die Rheinische Post Mediengruppe auch die Titel "Trierischer Volksfreund", "Pfälzischer Merkur" in Zweibrücken und "Lausitzer Rundschau" in Cottbus sowie eine Mehrheitsbeteiligung an der Saarländischen Wochenblatt Verlagsgesellschaft

Der gemeinsame Umsatz der Medienhäuser aus Düsseldorf und Saarbrücken beläuft sich nun nach Unternehmensangaben auf über 800 Mio Euro.

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