Neue "Brigitte"-Diät: "Brigitte Balance" wird eingestellt

01.11.2012
 

Die "Brigitte" kommt nicht um eine Schlankheitskur herum. Der Ableger "Brigitte Balance" wird zum Ende des Jahres eingestellt, die Versuchsküchen von "Brigitte" und "Essen & Trinken" werden zusammengelegt und das "Brigitte"-Ressort "Living" ausgelagert. Einen entsprechenden "Horizont"-Bericht bestätigte G+J gegenüber kress.

Die "Brigitte" kommt nicht um eine Schlankheitskur herum. Der Ableger "Brigitte Balance" wird zum Ende des Jahres eingestellt, die Versuchsküchen von "Brigitte" und "Essen & Trinken" werden zusammengelegt und das "Brigitte"-Ressort "Living" ausgelagert. Einen entsprechenden "Horizont"-Bericht bestätigte Gruner + Jahr gegenüber kress.

"Brigitte Balance", die Frauenzeitschrift mit Schwerpunkt Fitness, Gesundheit und Lebens-Balance war 2004 an den Start gegangen. Zuletzt erschien sie zweimonatlich. Die Auflage lag nach Verlagsangaben bei 130.000. Wie viele davon verkauft wurden, ist unklar. Offensichtlich nicht genug. Bei der Zeitschrift habe die wirtschaftliche Perspektive gefehlt, begründet G+J die Einstellung. Im Gegenzug soll das Ressort Balance in der "Brigitte" künftig mehr Gewicht bekommen. Die zwei festangestellten Redakteurinnen der "Brigitte Balance" werden übernommen.

Verlagsgeschäftsführer und Chefredakteur Stephan Schäfer legt zudem die Versuchsküchen von "Brigitte" und "Essen & Trinken" zusammen. Auch hier sollen den Angaben zufolge alle Arbeitsplätze erhalten bleiben. 

Schäfer kommt trotzdem nicht herum, auch Stellen zu streichen: So wird das "Brigitte"-Ressort "Living" ausgelagert. Die Inhalte produziert künftig die G+J-Zeitschrift "Living at Home" unter den Augen von Chefredakteurin Bettina Billerbeck. Auch beim Leserservice soll es Einschnitte geben.

"Allem voran unser oberstes Ziel: Wir verbessern die Qualität der 'Brigitte', stärken sie inhaltlich und stellen die Redaktion effizienter auf, um weiter die beste deutsche Frauenzeitschrift zu machen", begründet die "Brigitte"-Doppelspitze Brigitte Huber und Stephan Schäfer gegenüber "Horizont" die Veränderungen. Die Einsparungen würden deutlich unter 10% des Gesamtetats liegen. 

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