Neuer ProSieben Polit-Talk: Peter Altmaier sagt Auftritt bei Stefan Raab ab

08.11.2012
 

Um mangelnde Aufmerksamkeit für seine neue Sendung braucht sich Stefan Raab nicht zu beklagen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat seine Teilnahme am Polit-Talk "Absolute Mehrheit" abgesagt, der an diesem Sonntag auf ProSieben (22:45 Uhr) startet. 

Um mangelnde Aufmerksamkeit für seinen neu Sendung braucht sich Stefan Raab nicht zu beklagen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat seine Teilnahme am Polit-Talk "Absolute Mehrheit" abgesagt, der an diesem Sonntag auf ProSieben (22:45 Uhr) startet.

Ein Sprecher Altmaiers sagte zu dpa, dass die Redaktion von "Absolute Mehrheit" dem Minister noch vor einigen Wochen Hannelore Kraft oder Andrea Nahles als SPD-Kontrahent zugesichert habe. Weil keine der beiden Politiker erscheinen werde, habe Altmaier entschieden, nicht an der Show teilzunehmen.

Stefan Raab zur Absage Altmaiers: "Die Qualität unserer Sendung hängt nicht vom Erscheinen einer einzelnen Person ab. Wir freuen uns auf eine muntere Diskussion am Sonntagebend."

Altmeier und "Absolute Mehrheit" hatten schon an diesem Mittwoch für Schlagzeilen gesorgt: Der Büroleiter von Grünen-Politiker Volker Beck hatte getwittert, dass Altmaier darauf bestanden habe, dass Beck nicht die in Show kommen dürfe - nur dann werde er, Altmaier, zu Gast sein. "Wegen Volker Beck gab es keine Intervention. Ich schätze ihn und habe schon oft mit ihm diskutiert, tue es auch immer wieder gern", dementiert Altmaier gegenüber dpa.

Neben Altmaier präsentierte ProSieben in dieser Woche bereits Thomas Oppermann (SPD), Wolfgang Kubicki (FDP) und Jan van Aken (Linke) als Teilnehmer. Fünfte in der Runde ist Verena Delius (Unternehmerin aus Berlin, Geschäftsführerin "Goodbeans"). ProSieben wird auf jeden Fall für Ersatz für Altmaier sorgen und dies zeitnah - möglicherweise an diesem Freitag - bekanntgeben.

In einer Pressekonferenz Anfang September hatte Raab noch gesagt: "Ich sehe schon, Sie glauben nicht, dass da Leute hinkommen. Machen Sie sich keine Sorgen!" Das bisherige Feedback auf seine Pläne stimme ihn positiv: "Uns wird gerade die Bude eingerannt - wir haben im Prinzip die freie Auswahl!"

Raab wird am Sonntag nicht mit "Günther Jauch" kollidieren. Wenn die ARD-Show endet, geht es auf ProSieben erst los. Beim Ersten hält man nicht so viel vom geplanten Raab-Politik-Talk: Das Konzept Mehrheitsmeinungen mit Geldprämien zu belohnen, halte man für abwegig, so ARD-Chefredakteur Thomas Baumann

Ihre Kommentare
Kopf
Thomas Bauer

Thomas Bauer

TOM-Verlag
Verlagsleiter

08.11.2012
!

Dann kommt halt Joey Kelly ins Studio gelaufen - mit dem kann man auch über Energie diskutieren…


Ulf J. Froitzheim

Ulf J. Froitzheim

Redaktionsbüro UJF.biz
Freier Journalist

09.11.2012
!

Jawoll: Die Bundestagsvischen Stockcar Tschällensch - wir schrotten die Argumente. Hoffentlich erkennen die Mediaagenturen der Parteien, dass sie da die Wahlwerbespots schalten müssen. Dummerweise kostet das richtig Geld bei Prosieben, nicht wie in den Parteianstalten.


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