Auslandschef verlässt dapd: André Uzulis spricht fürs Bistum Trier

 

André Uzulis, 47, lässt den Scherbenhaufen dapd hinter sich und macht sich auf in den beschaulicheren Südwesten der Republik: Zum 1. Dezember wird er Kommunikationsdirektor und Pressesprecher des Bistums Trier der Katholischen Kirche. Bei der insolventen Nachrichtenagentur war Uzulis Auslandschef und Mitglied der Chefredaktion.

André Uzulis, 47, lässt den Scherbenhaufen dapd hinter sich und macht sich auf in den beschaulicheren Südwesten der Republik: Zum 1. Dezember wird er Kommunikationsdirektor und Pressesprecher des Bistums Trier der Katholischen Kirche. Bei der insolventen Nachrichtenagentur war Uzulis Auslandschef und Mitglied der Chefredaktion (kress.de vom 16. November 2010). Zuletzt hat er für dapd ein Büro in Rabat/Marokko aufgebaut.

Der promovierte Historiker war u.a. Redakteur bei "Deutscher Welle" und "Welt am Sonntag". Von 2002 bis 2010 führte er als Chefredakteur den "Nordkurier", Neubrandenburg. Nur ein kurzes Gastspiel gab er hingegen beim "Südkurier", Konstanz, wo er fünf Monate als Chefredakteur diente (kress.de vom 9. Oktober 2010). In Trier folgt Uzulis als Kommunikationsdirektor auf Stephan Wahl, der seine Tätigkeit bereits im Juli beendet hatte. Die Funktion des Pressesprechers übernimmt Uzulis von Stephan Kronenburg, der von Januar an für das Bistum Münster spricht.

Acht Teilgesellschaften der dapd, darunter die Kernunternehmen dapd nachrichtenagentur und dapd nachrichten, haben am 2. Oktober das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt (kress.de vom 2. Oktober 2012). Am 3. Oktober twitterte Uzulis dazu: "Die Insolvenz von dapd ist eine Tragödie für hunderte Mitarbeiter und gilt schon jetzt als die größte Medienpleite des Jahrzehnts".

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