Von der Fecht legt Sanierungsplan für dapd vor: Ein Drittel der Mitarbeiter soll gehen

 

Insolvenzgeschäftsführer Wolf von der Fecht hat am Montag sein "Restrukturierungskonzept" für die acht insolventen dapd-Gesellschaften vorgelegt. Das vom Gläubigerausschuss bereits gebilligte Konzept sieht die Trennung von einem Drittel der Mitarbeiter vor. In einer Mitteilung heißt es, ein "signifikanter Teil der Einsparungen" solle durch eine "Verschlankung der Führungsebenen" erreicht werden. 

Insolvenzgeschäftsführer Wolf von der Fecht hat am Montag sein "Restrukturierungskonzept" für die acht insolventen dapd-Gesellschaften vorgelegt. Das vom Gläubigerausschuss bereits gebilligte Konzept sieht die Trennung von einem Drittel der Mitarbeiter vor. In einer Mitteilung heißt es, ein "signifikanter Teil der Einsparungen" solle durch eine "Verschlankung der Führungsebenen" erreicht werden. Die dapd werde aber "sämtliche Dienste fortführen und diese in Zukunft noch stärker als bisher an die Anforderungen der digitalisierten Nachrichtenwelt anpassen".

Suche nach Investoren geht weiter

Das Konzept soll ermöglichen, dass die acht von der Insolvenz betroffenen dapd-Gesellschaften vom 1. Dezember an profitabel arbeiten und "aus eigener Kraft ihr Geschäft kostendeckend fortführen" können. Es lege den "Grundstein für die erfolgreiche Sanierung der insolventen dapd-Gesellschaften", schreibt von der Fecht. Die Suche nach Investoren will er fortführen.

Acht dapd-Gesellschaften, darunter ihre Kernunternehmen, hatten am 2. Oktober das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt (kress.de vom 2. Oktober 2012). Von der Insolvenz betroffen sind rund 300 Mitarbeiter.

Am vergangenen Wochenende wurde ruchbar, dass sich die dapd-Eigentümer Martin Vorderwülbecke und Peter Löw offenbar auch aus Frankreich zurückziehen wollen. In Paris ist für den Montagnachmittag eine Mitarbeiterversammlung angekündigt (kress.de vom 10. November 2012).

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