Der "stern" hat sich ein Ziel gesetzt: 50% der Führungspositionen sollen mit Frauen besetzt werden

15.11.2012
 

Der "stern" will in den kommenden Jahren 50% der Führungspositionen mit Frauen besetzen. Die gemeinsam mit den Chefredakteuren Thomas Osterkorn und Andreas Petzold ausgehandelte Zielvereinbarung wurde auf einer Vollversammlung der "stern"-Redaktion vorgestellt und von der Mehrheit verabschiedet.  Um das ehrgeizige Ziel der 50% zu erreichen, schlägt das Papier konkrete Schritte vor:

Der "stern" will in den kommenden Jahren 50% der Führungspositionen mit Frauen besetzen. Die gemeinsam mit den Chefredakteuren Thomas Osterkorn und Andreas Petzold ausgehandelte Zielvereinbarung wurde auf einer Vollversammlung der "stern"-Redaktion vorgestellt und von der Mehrheit verabschiedet. 

Um das ehrgeizige Ziel der 50% zu erreichen, schlägt das Papier konkrete Schritte vor: Beispielsweise sollen bei der Endauswahl für Führungspositionen künftig mindestens 30% Frauen berücksichtigt werden. Ein Mentoring-Programm soll weiblichen Nachwuchskräften ermöglichen, sich für Führungspositionen zu qualifizieren. Viele dieser Maßnahmen orientieren sich an "Female Factor", der deutschlandweiten G+J-Initiative zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen.

Andreas Petzold freut sich, "dass diese fortschrittliche Vereinbarung von der 'stern'-Redaktion mitgetragen wird". Die Idee sei im Frühjahr 2012 entstanden: "Während eines Meetings betrachteten die 'stern'-Frauen den Ist-Zustand der Chancengleichheit in der eigenen Redaktion: 30% der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt - jedoch kaum in Bereichen, in denen maßgeblich über journalistische Inhalte entschieden wird. Im anschließenden Dialog mit der Chefredaktion erzielten sie ein für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis", so Petzold.

Brigitte Huber, "Brigitte"-Chefredakteurin und Mitglied des Lenkungsausschuss von "Female Factor": "Das ist ein kluger, zeitgemäßer Schritt, zu dem ich den 'stern'-Kolleginnen und -Kollegen ganz herzlich gratulieren möchte. Gemischte Teams können nun einmal mehr, sie denken vielseitiger, sind erfolgreicher - ich bin deswegen sicher: Wenn der Zielvereinbarung Taten folgen, wird die ganze Redaktion profitieren."

Auch Felix Blum, Leiter des G+J Personalwesens, begrüßt die Vereinbarung und verspricht, dass die Human-Ressources-Abteilung dazu nach Kräften beitragen werde.

Ihre Kommentare
Kopf

EineFrau

15.11.2012
!

WENN der Zielvereinbarung TATEN FOLGEN - mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden!
Aber: ich bin zuversichtlich das diese Kolleginnen und Kollegen das eherne Ziel umsetzen könnten :-)


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