J. Friedrich Orths verlässt den Bonner Verlag: "General-Anzeiger" trennt sich von Geschäftsführer

 

J. Friedrich Orths ist seit gestrigen Donnerstag nicht mehr als Geschäftsführer der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH tätig. Das bestätigte Werner Hundhausen, Mitglied des Beirats, gegenüber kress.de. Gründe für den überraschenden Weggang nannte er nicht. 

J. Friedrich Orths ist seit gestrigen Donnerstag nicht mehr als Geschäftsführer der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH tätig. Das bestätigte Werner Hundhausen, Mitglied des Beirats, gegenüber kress.de. Gründe für den überraschenden Weggang nannte er nicht. Einige der Aufgaben Orths habe nun der Beirat "an sich gezogen".

Die Zusammenarbeit mit Orths dauerter fast vier Jahre an. Im Januar 2009 hatte er vom Verlag des "Trierischen Volksfreund" gewechselt, wo er sieben Jahre lang als Geschäftsführer arbeitete. Neben dem weiteren Geschäftsführer Norbert Finken verantwortete er in Bonn die Bereiche Märkte (Zeitungen, Anzeigenblätter, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und Personal.

Bei der Besetzung des Postens hatte es zuvor etwas geholpert: Der langjährige Geschäftsführer Werner Hundhausen war im Sommer 2005 in den Ruhestand gegangen, sein Nachfolger Udo Becker hielt sich nur wenige Tage im Amt. Ende 2005 trat Günter Kamissek die Stelle an, musste jedoch nach zwei Jahren seinen Schreibtisch räumen (kress.de vom 3. Juni 2008).

Orths war im Zusammenhang mit der Schließung des Berliner Büros des Bonner "General-Anzeigers" einer der Protagonisten gewesen. Gemeinsam mit Chefredakteur Andreas Tyrock hatte er Mitte September das Aus für die drei Haupstadt-Korrespondenten und die Redaktionsasstistenz verkündet. Ende 2013 wird die Berliner Dependance aufgelöst (kress.de vom 12. November 2012).

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