Freiwillige Bezahlschranke wird betont: "taz" rückt "Pay-Wahl" ins Rampenlicht

 

Seit 2011 hat die "taz" für ihre Webseiten ein freiwilliges Bezahlmodell eingeführt. Ab sofort macht die Tageszeitung noch stärker auf ihre "Pay-Wahl" aufmerksam und hat zwei Layer in ihre Startseite montiert. Mit der Kampagne soll die Anzahl der insgesamt Zahlungsbereiten erhöht werden. 

Seit 2011 hat die "taz" für ihre Webseiten ein freiwilliges Bezahlmodell eingeführt. Ab sofort macht die Tageszeitung noch stärker auf ihre "Pay-Wahl" aufmerksam und hat zwei Layer in ihre Startseite montiert.

Entscheidet sich der Nutzer für "Ja" stehen ihm verschiedene Zahlungswege für den Online-Content zur Verfügung: Paypal, Handyzahlung, Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag. Bei "Nein" schließt sich das Fenster mit der Bezahlaufforderung wieder und der Artikel kann kostenlos gelesen werden.

"Die Summe der freiwilligen Beträge steigt von Monat zu Monat leicht an", sagt Nina Schoenian, Bereichsleitung Digital. Insgesamt hat "taz.de" darüber insgesamt rund 70.000 Euro eingenommen. Im Oktober 2012 waren es allein 3.979,09 Euro nach Abzug der Steuern und Transaktionskosten. "Das klingt nach einer Menge Geld, ist aber leider nicht genug, um die laufenden Kosten von 'taz.de' zu decken", heißt es im taz Hausblog. Dabei machten die Lastschriftzahlungen von 534 Nutzern mit einer Jahressumme von über 35.500 Euro den größten Teil aus.

Mit der Kampagne wollen die Berliner die Anzahl der insgesamt Zahlungsbereiten weiter erhöhen. Im Jahr 2011 hatte die "taz" in ihrer Geschäftsbilanz einen Gewinn von knapp 300.000 Euro ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies jedoch einem Verlust von knapp 100.00 Euro (kress.de vom 6. September 2012). 

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