Eigenlob gegen Bezahlung: Wie "WSJ.de"-Chef Engelmann um "FTD"-Leser wirbt

 

Noch bevor die "Financial Times Deutschland" unter der Erde ist, kümmert sich Knut Engelmann um die Trauernden: Der Chefredakteur des "Wall Street Journal" Deutschland bietet bisherigen "FTD"-Lesern per Pressemitteilung ein "neues Zuhause" an.

Noch bevor die "Financial Times Deutschland" unter der Erde ist, kümmert sich Knut Engelmann um die Trauernden: Der Chefredakteur des "Wall Street Journal" Deutschland bietet bisherigen "FTD"-Lesern per Pressemitteilung ein "neues Zuhause" an. "WSJ.de", die deutsche Online-Ausgabe der Wirtschaftszeitung, sei eine "alternative Quelle für Wirtschafts- und Finanznachrichten mit internationaler Perspektive".

Engelmann lädt die "FTD"-Leser daher dazu ein, die kostenpflichtige "WSJ.de" über sechs Monate "ohne Risiko" zu testen und lockt überdies mit einer "Geld-Zurück-Garantie". Die Details des Wechsels erklärt der "WSJ.de"-Chefredakteur in einem Artikel unter http://on.wsj.com/TluirO.

Viele Leser mit lachsrosa Trauerflor wird das Werk aber nicht finden: Der Beitrag, der zum Wechsel animieren soll, liegt nämlich zum größten Teil hinter der Bezahlschranke der Website (Stand: Montagmittag). Irgendwie drängt sich der Gedanke auf, dass Engelmann & Co. mit ihrem Vorstoß den Schmerz der "FTD"-Freunde nicht werden lindern können.

Nachtrag: Der Artikel von Knut Engelmann ist mittlerweile frei zugänglich.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.