80 Mitarbeiter betroffen: Sechs "FR"-Töchter beantragen Insolvenzverfahren

 

Vor zwei Wochen hat das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (DuV), der Verlag der "Frankfurter Rundschau", das Insolvenzverfahren beantragt, und am heutigen Dienstag haben auch sechs 100%-Töchter den Weg zum Amtsgericht angetreten.

Vor zwei Wochen hat das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (DuV), der Verlag der "Frankfurter Rundschau", das Insolvenzverfahren beantragt, und am heutigen Dienstag haben auch sechs 100%-Töchter den Weg zum Amtsgericht angetreten. Es handelt sich um die FR Publishing GmbH, die Mediendepot Frankfurt GmbH, die FR Digital Sales GmbH, die FR Comlog GmbH, die Zeitungs-Vertriebs GmbH FR Nord und die Janz & Fritzsche Medienvertriebs GmbH. Ingesamt sind 80 Mitarbeiter betroffen. Die betroffenen Firmen beantragten in Frankfurt bzw. Offenbach das Insolvenzverfahren.

Das DuV betont in einer Mitteilung, dass der Geschäftsbetrieb in den sechs Unternehmen trotz des Insolvenzverfahrens "unverändert" weitergehe. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. "Dies ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Geschäftsbetriebs von Zeitung und Verlag und Voraussetzung für den Erfolg des laufenden Investorenprozesses", schreibt DuV-Geschäftsführer Karlheinz Kroke. Anzeigenakquise und Zeitungsdistribution seien für die nächste Zeit gesichert.

Kroke hatte für das Druckhaus am 13. November das Insolvenzverfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beantragt (kress.de vom 13. November 2012). Seitdem bemüht sich der Insolvenzverwalter Frank Schmitt darum, Investoren für Verlag und Druckerei zu finden.

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