EVT um vier Monate vorgezogen: "Handelsblatt" erscheint früher mit "Weltkunst"-Beilage

 

Schnell noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen: Die bereits im September für März kommenden Jahres angekündigte Sonderbeilage "Weltkunst-Magazin für Kunst und Stil im Handelsblatt" wird bereits am Freitag der Wirtschaftszeitung beiliegen. Grund hierfür sei die positive Resonanz im Werbemarkt. 

Schnell noch das Weihnachtsgeschäft mitnehmen: Die bereits im September für März kommenden Jahres angekündigte Sonderbeilage "Weltkunst-Magazin für Kunst und Stil im Handelsblatt" wird bereits am Freitag der Gesamtauflage der Wirtschaftszeitung beiliegen. Die Kooperation zwischen dem "Handelsblatt" und dem Kunstmagazin "Weltkunst" (Zeit Kunstverlag) dauert bis ins kommende Jahr an. Geplant sind vier weitere Ausgaben, die im Frühjahr und Herbst erscheinen.

"Wir waren sehr erfreut über die positive Resonanz im Werbemarkt, denn heutzutage ein neues Projekt in den Markt einzuführen, ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden", sagt Marianne Dölz, Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Handelsblatt sowie der iq media marketing gmbh. Das Feedback auf den breit bei Kunden und Agenturen gestreuten Dummy habe Mut gemacht, den ursprünglichen Erscheinungstermin am 21. März 2013 um vier Monate vorzuziehen und damit auch das Weihnachtsgeschäft zu berücksichtigen.

"Es ist so gekommen, wie der Markt es uns prognostiziert hat: Die erste Ausgabe erscheint bereits mit einer guten Anzeigenbuchung", sagt Dölz. Von insgesamt 48 Seiten sind sechs mit Anzeigen belegt. Mit dabei sind hochwertige (Luxus-)Marken aus dem Bereich Schmuck und Design. Der Einführungspreis einer ganzseitigen Anzeige beträgt 22.000 Euro, regulär kostet die Seite 2.000 Euro mehr. Damit fischt das "Handelsblatt" auch in den Gewässern, in der die "Financial Times Deutschland" mit ihrem Luxusmagazin "How to spend it" zugegen war.

Die Sonderbeilage stellt dabei eine Essenz des monatlichen Muttermagazins "Weltkunst" (verkaufte Auflage: 15.000 Hefte) dar, dessen Zielgruppe vor allem Kunsthändler sind. So werden ausgewählte Artikel, die einen breiteren Bogen zwischen Kunst und Design schlagen, jeweils in das neue Heft fließen. Für die Erstausgabe wurde ein exklusiver Beitrag produziert und fotografiert. "Ich möchte mehr 'Handelsblatt'-Leser zu 'Weltkunst'-Lesern machen", sagt Chefredakteurin Lisa Zeitz. Zeitz stellt sich vor, dass der "Handelsblatt"-Leser das Heft vor allem am Wochenende zur Hand nimmt. Auch sie hofft, vom Weihnachtsgeschäft zu profitieren. Vielleicht verschenkt der ein oder andere Manager ja ein Abonnement. 

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