DJV kritisiert Vorgehen bei M. DuMont Schauberg: "Die Reihe der Managementfehler reißt nicht ab"

 

Der DJV hat die Entlassungspläne beim Berliner Verlag kritisiert. "Es ist nicht hinnehmbar, dass der Verlag M. DuMont Schauberg den offensichtlichen Rückgang des Anzeigenaufkommens durch eine völlig überzogene Entlassungswelle kompensieren will", sagte der Bundesvorsitzende Michael Konken.

Der DJV hat die Entlassungspläne beim Berliner Verlag kritisiert. "Es ist nicht hinnehmbar, dass der Verlag M. DuMont Schauberg den offensichtlichen Rückgang des Anzeigenaufkommens durch eine völlig überzogene Entlassungswelle kompensieren will", sagte der Bundesvorsitzende Michael Konken.

"Die Reihe der Managementfehler bei DuMont Schauberg reißt nicht ab", fügte er hinzu. Die Journalisten dürften nicht dafür büßen, dass erste jetzt über Digitalstrategien nachgedacht werde. Konken forderte die Geschäftsleitung auf, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern nach Lösungen zu suchen, mit denen Entlassungen vermieden werden könnten.

Die Geschäftsführung des Berliner Verlags hatte zuvor mitgeteilt, dass bis Ende 2013 insgesamt 40 der 368 Stellen abgebaut werden. Dies betreffe 27 Stellen in der Verwaltung und 13 in der Redaktion des "Berliner Kurier" (kress.de vom 29. November 2012).

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