dapd-Insolvenzgeschäftsführer von der Fecht: "Wir werden nicht schließen"

 

Der dapd-Insolvenzgeschäftsführer Wolf von der Fecht zeigt sich hoffnungsvoll. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) erklärte er: "Wir werden nicht schließen." Die insolvente Nachrichtenagentur könne von den eigenen Umsätzen leben, wenn am 1. Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Der dapd-Insolvenzgeschäftsführer Wolf von der Fecht zeigt sich hoffnungsvoll. Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) erklärte er: "Wir werden nicht schließen." Die insolvente Nachrichtenagentur könne von den eigenen Umsätzen leben, wenn am 1. Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Danach ist auch ein Verkauf der Agentur möglich. Von der Fecht sucht weiterhin nach einem neuen Investor. Der neue Geldgeber müsste dann laut "SZ" auch die Ausgleichzahlungen für die 98 Mitarbeiter übernehmen, die am Mittwoch ihre Kündigungen erhalten haben. Es ist zu bezweifeln, dass alle Dienste, wie von von der Fecht angekündigt, fortgeführt werden können. Nach kress-Infos müssen im Sport- und im Videobereich alle Mitarbeiter gehen - bis auf jeweils einen (kress.de vom 28. November 2012).

Nach einer kurzen Verschnaufpause muss der Insolvenzgeschäftsführer weiter um die Fortführung der Zusammenarbeit mit der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press (AP) kämpfen. Der District Court of Southern New York hatte zwar eine einstweilige Verfügung ("Order") erlassen, wonach AP verpflichtet wird, den Vertrag mit der dapd-Nachrichtenagenturgruppe in vollem Umfang weiter zu erfüllen (kress.de vom 28. November). Laut "SZ" steht jedoch bereits ein weiterer Gerichtstermin in dieser Sache in von der Fechts Kalender: am 18. Dezember.

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