dapd ordnet Berichterstattung aus den Ländern neu: Kneier, Sedelmeier und Spies leiten "Regionalcluster"

 

Am vergangenen Mittwoch hat dapd-Geschäftsführer Wolf von der Fecht (Foto) angekündigt, dass die bisherigen Landesdienste der insolventen Nachrichtenagentur in drei "Regionalclustern" zusammengefasst werden sollen. Nun steht nach kress-Infos auch fest, wer die neuen Einheiten leitet:

Am vergangenen Mittwoch hat dapd-Geschäftsführer Wolf von der Fecht angekündigt, dass die bisherigen Landesdienste der insolventen Nachrichtenagentur in drei "Regionalclustern" zusammengefasst werden sollen. Nun steht nach kress-Infos auch fest, wer die neuen Einheiten leitet: Gerhard Kneier (zuvor Leiter des Landesdienstes Hessen) hat im Süden das Sagen, Nikolaus Sedelmeier (zuvor Redakteur Politik) ist für den Osten zuständig, und Herbert Spies (bislang Chef des Landesdienstes NRW) verantwortet den Cluster Nord-West.

Die Neuordnung der Landesdienste ist Teil eines schmerzhaften Sanierungsplans, den von der Fecht Mitte November in groben Umrissen präsentiert hatte (kress.de vom 12. November 2012). Am Mittwoch kündigte der Geschäftsführer daraufhin einem Drittel der insgesamt rund 300 Mitarbeiter der acht insolventen dapd-Gesellschaften (kress.de vom 28. November 2012). Die Betroffenen wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Bereiche Sport und Video löste von der Fecht fast ganz auf.

Die Maßnahmen sollen es der Nachrichtenagentur erlauben, vom 1. Dezember an profitabel zu arbeiten - was freilich voraussetzt, dass nicht weitere Kunden abspringen. Der Geschäftsführer setzt unterdessen die Suche nach einem rettenden Investor fort (kress.de vom 30. November 2012).

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