Leichter Aufschwung mit erster Liveshow: "Das Supertalent" legt zu, verliert aber klar gegen Silbereisen

 

Eigentlich hofft ja vor allem Thomas Gottschalk, mit dem Beginn der "Supertalent"-Liveshows seine legendäre Schlagfertigkeit ausspielen zu können. Tatsächlich kamen nach der miesen Vorwoche 380.000 Zuschauer zurück. Gegen die 6,01 Mio Florian-Silbereisen-Fans ("Das Adventesfest der 100.000 Lichter", ARD) war die RTL-Show (4,87 Mio) aber machtlos.

Eigentlich hofft ja vor allem Thomas Gottschalk, mit dem Beginn der "Supertalent"-Liveshows seine legendäre Schlagfertigkeit ausspielen zu können. Tatsächlich kamen nach der miesen Vorwoche 380.000 Zuschauer zurück. Gegen die 6,01 Mio Florian-Silbereisen-Fans ("Das Adventesfest der 100.000 Lichter", ARD) war die RTL-Show (4,87 Mio) aber machtlos.

Außerdem hinkt "Das Supertalent" natürlich weiter alten Glanzzeiten hinterher: Vor zwei Jahren lockte die erste Live-Show noch fast acht Millionen Zuschauer an.

Für den Tagessieg in der Werbe-Zielgruppe reichte es trotzdem natürlich dicke: Mit 2,57 Mio Jüngeren kam die RTL-Sendungen auf einen Marktanteil von 23,4%. Bei der enttäuschenden Show in der Vorwoche waren es vier Prozentpunkte weniger.

Quote für Mario Barth schnellt steil in die Höhe

Die Überraschung des Abends lieferte allerdings Mario Barth: Der Stadion-Berliner mit den platten Sprüchen begrüßte 2,23 Mio Werberelevante bei "Willkommen bei Mario Barth". Sein Marktanteil schnellte von damals noch sehr übersichtlichen 17,5% auf nun 24,9% hoch!

Sat.1: Blockbuster stark, Boxen schmerzhaft

Zunächst noch recht gut mithalten konnte Sat.1: Hier fanden sich 1,38 Mio jüngere Zuschauer für die "Illuminati"-Wiederholung zur besten Sendezeit (12,6%). Bitter dagegen die Bilanz im Anschluss: Die Box-Kämpfe "Susi Kentikian vs. Carina Moreno" (6,3%) und "Firat Arslan vs. Alex Mogylewski" (6,1%) floppten trotz des vergleichsweise guten Vorlaufs schwer.

Super RTL hängt ProSieben beim Gesamtpublikum ab

Und auch der Schwestersender ProSieben holte sich ein blaues Auge: Die grottige Steinzeit-Komödie "Year One - Aller Anfang ist schwer" bekam nur 840.000 der Jüngeren ab (7,7%). Noch drastischer: Beim Gesamtpublikum musste sich der Film (1,16 Mio Zuschauer ab drei Jahren) sogar Super RTL geschlagen geben. Dort bannte "Asterix in Amerika" 1,23 Mio Gesamtzuschauer vor den Schirm (darunter 520.000 14- bis 49-Jährige, 4,8%).

"Band of Brothers"-Finale auf RTL II enttäuscht

Unter allen Zweit- und Drittligisten hatte ausgerechnet kabel eins das heißeste Eisen im Feuer: Die späte Folge von "Navy CIS" (22:15 Uhr) fand immerhin 800.000 jüngere Fans (7,3%). Der "Band of Brothers"-Programmschwerpunkt auf RTL II ging dagegen enttäuschend zu Ende: Die 20:15-Uhr-Folge wollten nur 3,4% der Werberelevanten sehen.

Bei den Öffentlich-Rechtlichen lieferte sich schließlich der ZDF-Krimi "Der Kommissar und das Meer" (4,78 Mio Gesamtzuschauer, darunter 770.000 Jüngere) eine recht aussichtslose Schlacht mit der gefühligen ARD-Show "Das Adventsfest der 100.000 Lichter": Der fesche Flori hypnotisierte 20,4% des Gesamtpublikums, aber doch eben nur 5,6% der Unter-Fünfzigjährigen.

Top-Spiel beschert Sky eine Traumquote

Last but not least: der Fußball. Die ARD-"Sportschau" hielt um 18:30 Uhr 1,21 Mio Jüngere in Atem (15,7%). Das Top-Spiel "Bayern - Dortmund" bescherte erwartungsgemäß Sky Traumquoten: Unter den 1,28 Mio Gesamtzuschauern befanden sich ab 18:30 Uhr 700.000 Jüngere (8,7%).

Unterm Strich siegte RTL mit einem werberelevanten Samstags-Marktanteil von 16,8%. Kein anderer Sender schaffte es auf einen zweistelligen Wert. Am besten schnitt noch Sat.1 mit 9,8% vor ProSieben (7,9%), Vox (7,5%) und der ARD (7,4%) ab.

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