Uli Veigel berät die Zeitungsverleger: BDZV bereitet große Kampagne für Printbranche vor

04.12.2012
 

Die deutschen Zeitungen werden in einer groß angelegten Kampagne für ihr Medium werben. Dies kündigte der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Hans-Joachim Fuhrmann, gegenüber dpa an. Mit Anzeigen, Plakaten und Spots wolle die Branche die Stärken der Zeitung als universales Qualitätsmedium in einer digitalen Medienkultur stärker im Bewusstsein verankern.

Die deutschen Zeitungen werden in einer groß angelegten Kampagne für ihr Medium werben. Dies kündigte der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Hans-Joachim Fuhrmann, gegenüber dpa an. Mit Anzeigen, Plakaten und Spots wolle die Branche die Stärken der Zeitung als universales Qualitätsmedium in einer digitalen Medienkultur stärker im Bewusstsein verankern. Mit 50 Millionen täglichen Lesern für die gedruckten Blätter und fast 30 Millionen Einzelnutzern im stationären Internet und auf Smartphones seien die Zeitungen die wichtigste Quelle für Nachrichten und Hintergrundinformationen, sagte Fuhrmann.

Beraten wird der BDZV durch den Chef der Düsseldorfer Werbeagentur GreyUli Veigel. Zu den geplanten Werbemitteln gehören Anzeigen in Printmedien sowie TV-Werbung, Plakat und Kino.

"Wichtig ist, dass wir Leser und vor allem Nichtleser der Zeitungen erreichen", betonte Fuhrmann. Weitere Einzelheiten wollte der BDZV-Sprecher mit Hinweis auf die noch anstehenden Entscheidungen der Verbandsgremien nicht nennen. Die Pläne für die Kampagne seien aber im Vorfeld vom BDZV-Präsidium, den Landesverbänden und den Delegierten einhellig begrüßt worden.

Zuletzt hatte die Schließung der "Financial Times Deutschland" und die Insolvenz der "Frankfurter Rundschau" die Branche erschüttert. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von der größten Entlassungswelle in der Zeitungsbranche seit 1949

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