Nach "Family Media" und "Vision Media": Gernot Körner will als Verleger durchstarten

 

Gernot Körner hat die Nachhaltigkeit im Blick - auch was den eigenen weiteren Karriereweg angeht. Der ehemalige geschäftsführende Verleger von "Family Media", "Vision Media" und "Madame" - alle drei aus dem Hause Medweth Media - macht sich selbstständig. Er gründet einen eigenen Verlag in München.

Gernot Körner hat die Nachhaltigkeit im Blick - auch was den eigenen weiteren Karriereweg angeht. Der ehemalige geschäftsführende Verleger von "Family Media", "Vision Media" und "Madame" - alle drei aus dem Hause Medweth Media - macht sich selbstständig. Er gründet einen eigenen Verlag in München.

Seine "Abberufung" kam vor gut einem Jahr etwas überraschend - auch in der Art, wie sie gegenüber Körners Teams mitgeteilt wurde. Nun hat der ehemalige Herr über Titel wie "Spielen und Lernen" (wo Körner einst selbst Chefredakteur war) sowie "Jolie" und "Mädchen" (Vision Media) oder "Madame" (Madame Verlag) einen neuen Wirkungskreis gefunden.

Er will vom Münchner Herzogpark aus den Verlag Premiumpark GmbH weiter ausbauen. Dort erscheint das Edel-Magazin "Pure", das sich unter Chefredakteur und Herausgeber Klaus-Peter Bretschneider an exklusive Zielgruppen wendet - mit einem Themenmix rund um den ökologisch-nachhaltigen Wertewandel.

Bis 2014 möchte Körner die "Pure"-Frequenz auf zweimonatliche Erscheinung erhöhen. Außerdem ist eine E-Paper-Ausgabe und ein "Pure"-Blog geplant. Premiumpark produziert zudem für den Kunden Bose das Magazin "Visions of Sound". 

Doch Körner erinnert sich auch an seiner Wurzeln. Er hat aus dem Offenbacher Jünger Verlag erworben. Als erstes will Körner Bücher aus dem Burckhardthaus-Laetare-Programm herausbringen. Der Verlag hat sich bislang vor allem auf pädagogische, auch religionspädadogische Titel konzentriert. Für den März sind 20 Neuauflagen angekündigt, weitere 20 Titel sollen im Juni folgen.

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