ProSiebenSat.1: Ebeling will Heuschrecken bald verabschieden

10.12.2012
 

ProSiebenSat.1-Boss Thomas Ebeling will offenbar den anstehenden Verkauf seiner Sender in Skandinavien nutzen, um seine Haupteigentümer KKR und Permira zum Ausstieg zu bewegen. Dies berichtet der "Spiegel". Schon Ende der Woche könnte dem Bericht zufolge der Verkauf der Kanäle in Schweden, Norwegen und Dänemark besiegelt werden.

ProSiebenSat.1-Boss Thomas Ebeling will offenbar den anstehenden Verkauf seiner Sender in Skandinavien nutzen, um seine Haupteigentümer KKR und Permira zum Ausstieg zu bewegen. Dies berichtet der "Spiegel". Schon Ende der Woche könnte dem Bericht zufolge der Verkauf der Kanäle in Schweden, Norwegen und Dänemark besiegelt werden.

ProSieben Sat.1 würden durch das Geschäft rund 1,3 Mrd Euro zufließen. Allerdings sollen KKR und Permira laut "Spiegel" Anspruch auf eine mehrheitliche Ausschüttung des Verkaufserlöses erheben, um Schulden ihrer gemeinsamen Lavena-Holding zurückzuzahlen. ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling habe jedoch eine Bedingung gestellt: Er soll nur zu einer Super-Dividende bereit sein, wenn KKR und Permira im Gegenzug ihren Ausstieg einleiten – und dies öffentlich ankündigen.

ProSiebenSat.1 - so Eignerkreise - sei finanziell üppig genug ausgestattet, um einen Großteil des Verkaufserlöses auszuschütten. Der TV-Konzern hoffe, sich mit dem Geld von den Mehrheitseignern freizukaufen. Profitieren würden davon auch die freien Aktionäre an der Börse. Hinter den Kulissen wird laut "Spiegel" nun gerungen, wie konkret KKR und Permira ihren Willen zum Ausstieg formulieren.

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