E-Mail von Gowers: "FTD" keilt gegen Steingart und "Handelsblatt"

11.12.2012
 

Alte Feindschaften muss man pflegen. Die "FTD" hat sich noch mal auf ihrer Website zu Wort gemeldet. Der Gründungschefredakteur der Zeitung, Andrew Gowers, sei über eine Ankündigung von "Handelsblatt"-Chefredakteur Gabor Steingart "not amused" gewesen. 

Alte Feindschaften muss man pflegen. Die "FTD" hat sich noch mal auf ihrer Website zu Wort gemeldet. Der Gründungschefredakteur der Zeitung, Andrew Gowers, sei über eine Ankündigung von "Handelsblatt"-Chefredakteur Gabor Steingart "not amused" gewesen. Steingart schrieb am Montag in seinem morgendlichen Newsletter, dass man "den brillantesten Kommentatoren der 'FTD'" eine neue Heimat auf den eigenen Meinungsseiten bieten würde. Den Anfang mache Andrew Gowers (kress.de vom 10. Dezember 2012). 

In der Tat habe Gowers mit "Handelsblatt"-Kommentarchef Torsten Riecke dieses eine Stück verabredet, stellt die "FTD" nun klar. "Mehr aber auch nicht". In einer E-Mail an einen "FTD"-Redakteur habe Gowers deutliche Worte gefunden: "I have not agreed to write regularly for HB, an am most unlikely to do so, not least because as you know I regard HB as a deeply inferior newspaper." Später soll Gowers noch folgende Sätze nachgeschoben haben: "I just sent him a note complaining about his tasteless, poorly-judged and misleading remarks an saying I will never wrote a column for this shit, declining newspaper! You can tell that do the colleagues too."

Heiße Diskussionen auf Facebook

Auf der Facebook-Seite der "FTD" wird das Thema kontrovers diskutiert. Nicht weniger empfinden die Veröffentlichung der Gowers-Mail als übles, unnötiges Nachtreten. Doch es gibt auch andere Stimmen: "Steingart hatte immer schon eine große Klappe. Endlich sagt man einer, was er davon hält."

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