Dank "Pay-Wahl": "taz" verdoppelt Summe der freiwilligen Zahlungen

 

Die Kampagne zeigt Wirkung: Am 22. November hatte "taz.de" die freiwillige Bezahlschranke weiter ins Rampenlicht gerückt. Nun vermelden die Berliner, dass sie in dem Monat insgesamt 7.839,59 Euro eingenommen haben.

Die Kampagne zeigt Wirkung: Am 22. November hatte "taz.de" die freiwillige Bezahlschranke weiter ins Rampenlicht gerückt. Nun vermelden die Berliner, dass sie in dem Monat insgesamt 7.839,59 Euro eingenommen haben. Das sind im Vergleich zum Oktober 3.860 Euro mehr.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass der größte Teil der Summe wohl erst seit der Kampagne Ende November gezahlt wurde."Nach einem extremen Peak am 22.11. und 23.11 haben sich die Zahlungen auf einem erfreulichem Level eingependelt. Im Durchschnitt kommen täglich noch immer drei mal mehr Zahlungen mit  etwa drei mal höheren Beträgen wie vor Einführung der Paywahl", heißt es im Hausblog.

Das meiste Geld wurde allerdings durch einmalige Zahlungen eingenommen. Hier kam eine Summe von 5.427,84 Euro zustande. Die regelmäßigen Zahlungen betrugen hingegen im November 2.411,75 Euro und lagen damit um 163,34 Euro höher als im Oktober. "849 Personen haben mittlerweile derzeit ein tzi-Abo und zahlen freiwillig einen monatlichen Betrag -  seit der Paywahl am 22.11. sind über 300 neue dazu gekommen. Der wirkliche Anstieg der tzi-Abos wird allerdings erst in Abrechnung vom Dezember zu sehen sein, doch schon  jetzt sehen wir, dass die regelmäßigen Zahlungen im Dezember bei mindestens 4.450 Euro liegen", heißt es weiter.

Mit der Kampagne wollen die Berliner die Anzahl der insgesamt Zahlungsbereiten weiter erhöhen. Dazu wurden zwei Layer auf der Startseite integriert, die den Nutzer mit der Frage "Ist Ihnen dieser Artikel was wert?" provoziert. Entscheidet er sich für "Ja" stehen ihm verschiedene Zahlungswege zur Verfügung. Bei "Nein" schließt sich das Fenster und der Artikel kann kostenlos gelesen werden. Dazu gibt es die Option "Ich zahle schon regelmäßig" (kress.de vom 22. November 2012).

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.