Ehemaliger Sat.1-Chef kehrt zum Radio zurück: Fred Kogel moderiert wieder bei Bayern 3

 

Fred Kogel (Foto rechts), 52, Fritz Egner (Foto links), 63, Jürgen Herrmann, 69, und Jim Sampson, 64, kehren zu ihren Wurzel zurück: Ab 13. Januar 2013 sitzen sie sonntags beim "Bayern 3-Kultabend" abwechselnd zwischen 20:00 und 22:00 Uhr am Mikrofon. Die vier moderierten Anfang der 1980er-Jahre in Bayern 3 Sendungen wie "Pop nach acht", "Fritz & Hits", "Club 15" und "Countdown USA".

Fred Kogel (Foto rechts), 52, Fritz Egner (Foto links), 63, Jürgen Herrmann, 69, und Jim Sampson, 64, kehren zu ihren Wurzel zurück: Ab 13. Januar 2013 sitzen sie sonntags beim "Bayern 3-Kultabend" abwechselnd zwischen 20:00 und 22:00 Uhr am Mikrofon. Die vier moderierten Anfang der 1980er-Jahre in Bayern 3 Sendungen wie "Pop nach acht", "Fritz & Hits", "Club 15" und "Countdown USA".

"Wir haben eine gemeinsame Leidenschaft immer gehabt, und das ist Radio! Vor einiger Zeit ist uns die Idee gekommen, dass wir den Soundtrack unseres Lebens aufleben lassen sollten", sagt Fritz Egner. "Ich freue mich, wenn wir wieder zusammen Radio machen und die alten Platten rausholen", so Jürgen "Atze" Herrmann.

Fred Kogel kam 1981 zu Bayern 3 und moderierte in der Nach-Thomas-Gottschalk-Ära "Pop nach acht". 1985 wurde er Assistent von Filmproduzent Bernd Eichinger, 1993 Unterhaltungschef des ZDF und damit auch verantwortlich für "Wetten, dass ..?". 1995 wechselte er als Programmchef zu Sat.1, wo er Fritz Egner, Thomas Gottschalk und Harald Schmidt (Start der "Harald-Schmidt-Show") verpflichtete.

2001 wurde Kogel dann stellvertretender Geschäftsführer der Kirch-Media, bevor er 2003 als Nachfolger von Bernd Eichinger den Vorstandsvorsitz der Constantin-Film übernahm. Gemeinsam mit Harald Schmidt gehört ihm eine Firma, die bis heute die "Harald-Schmidt-Show" produziert.

Jürgen Herrmann war insgesamt 36 Jahre bei Bayern 3. Er teilte sich jahrelang ein Büro mit Thomas Gottschalk und vertrat ihn im Urlaub. Im Gegensatz zu Kogel und Herrmann war Jim Sampson nie weg vom Bayern 3-Mikrofon - er ist jeden Montagabend in "Nightlife" zu hören.

Fritz Egner wurde von Thomas Gottschalks Ehefrau Thea beim AFN entdeckt und kam so 1979 zu Bayern 3. Später vertrat er Gottschalk und moderiert seit 1985 "Fritz & Hits". Bundesweit bekannt wurde er durch die TV-Sendung "Dingsda" (1985-1994), in der Erwachsene von Kindern umschriebene Begriffe erraten mussten. Mit der "Versteckten Kamera" legte er von 1995 bis 2003 Promis rein.

Jim Sampson war zunächst bei AFN, ORF, der Deutschen Welle und Billboard, bevor Thomas Gottschalk ihn im April 1979 zu Bayern 3 holte. Außerdem war er jahrelang Musik- und Konzertkoordinator des Senders und führte 1988 im Auftrag von Gottschalk die computergesteuerte Musikplanung "Selector" beim BR ein. Seit 1989 moderiert der Mann aus Boston am Montagabend "Bayern 3-NightLife", außerdem seit 2003 in BR-Klassik die Sendung "Cinema – Kino für die Ohren".

Kehrt auch Gottschalk zu Bayern 3 zurück?

In einem Interview verriet Kogel, dass das neue Sonntags-Team schon erste Kontakte zu Gottschalk aufgenommen. Der soll laut "Bild" beim RTL-"Supertalent" aussteigen (kress.de vom 17. Dezember 2012). Außerdem ist der ehemalige "Wetten, dass..?"-Moderator derzeit mit der ARD in Gesprächen über eine neue Abendsendung (kress.de vom 18. September 2012).

Ihre Kommentare
Kopf

Fred Kirchheimer

18.12.2012
!

Da kann ich als GEZ-Zwangsverpflichteter nur den Kopf schütteln, wie weit die Selbstbedienung beim Staatssender BR geht.
Wer braucht diese Leute, wer hat sie gerufen? Sind die nicht im Stande ihren Lebensabend selbst zu finanzieren? Nachdem alle kräftig auf den Weiden der Privaten gefressen haben, flüchten Sie sich im Alter wieder zu ihrem ersten Arbeitgeber? Das "System Deutschland": Viele zahlen und Wenige kassieren.
Übrigens, die sind damals alle bezahlt worden. Der BR schuldet denen nichts.


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