Nach dem Verkauf von "Impulse": G+J-Betriebsrat fordert schnelle Rettung für "Börse Online"

 

"Schön, dass der Verkauf des Mittelstandsmagazins 'Impulse' an das Management gelungen ist – aber nun muss es solch eine Lösung auch für das Anlegermagazin 'Börse Online' geben." Das verlangt der Gesamtbetriebsrats der Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien in einer Mitteilung.

"Schön, dass der Verkauf des Mittelstandsmagazins 'Impulse' an das Management gelungen ist – aber nun muss es solch eine Lösung auch für das Anlegermagazin 'Börse Online' geben." Das verlangt der Gesamtbetriebsrats der Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien in einer Mitteilung.

Für "Börse Online" arbeiten "23 erstklassige Journalisten, Layouter und Bildexperten, die um ihre Zukunft bangen", heißt es in einer Mitteilung. Der Betriebsrat fordert einen zügigen und erfolgreichen Abschluss, der laufenden Verhandlungen mit möglichen Investoren.

Für "Impulse" verlangt der Betriebsrat, dass die 20 Redakteure, Layouter und Verlagsleute, die der neue Eigentümer Impulse Medien GmbH übernehmen will, auch für den Notfall abgesichert werden. Für sie sollen die gleichen Regeln gelten wie für alle anderen: Bei einem Scheitern greift der Sozialplan, den der Betriebsrat derzeit mit Gruner + Jahr für die mehr als 350 Mitarbeiter der G+J Wirtschaftsmedien aus Redaktion und Verlag aushandelt.

Hintergrund: Derzeit macht Gruner + Jahr seine Wirtschaftsmedien weitgehend dicht. Die von der Zentralredaktion bespielte "Financial Times Deutschland" ist bereits seit Dezember Geschichte (kress.de vom 7. Dezember 2012). Allein "Capital" will der Verlag weiterführen (kress.de vom 23. November 2012).

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