Thomas Gottschalk zur "Spiegel"-Berichterstattung: "Das Gegenteil ist der Fall"

14.01.2013
 

Aus Anlass des aktuellen "Spiegel"-Titels hat sich Thomas Gottschalk über seinen Anwalt Christian Schertz zu Wort gemeldet. Gottschalk sei weder Vertragspartner der im "Spiegel" erwähnten Verträge gewesen, noch sei er an den Verhandlungen oder Abschlüssen beteiligt gewesen. Was Gottschalk schwer trifft, ist laut seinem Anwalt der vermittelte Eindruck,

Aus Anlass der aktuellen "Spiegel"-Titelgeschichte hat sich Thomas Gottschalk über seinen Anwalt Christian Schertz zu Wort gemeldet. Gottschalk sei weder Vertragspartner der im "Spiegel" erwähnten Verträge gewesen, noch sei er an den Verhandlungen oder Abschlüssen beteiligt gewesen. In dem "Spiegel"-Artikel geht es um die Firma von Gottschalks Bruder, der die Markenrechte des ZDF an "Wetten, dass..?" verwertete.

Gottschalk persönlich sei daher in diesem Zusammenhang auch keinerlei Fehlverhalten vorzuwerfen, so dass es auch keinen Grund geben würde, sich konkret zu äußern, so Anwalt Schertz. Allerdings habe "Gottschalk weder, wie im Artikel behauptet, jemals einen Mercedes zur Verfügung gestellt bekommen", noch habe er "jemals privat eines der Audi-Modelle genutzt", mit denen er im "Spiegel"-Artikel abgebildet werde.

Was Gottschalk schwer trifft, ist laut seinem Anwalt der in einem zweiten Artikel im aktuellen "Spiegel" vermittelte Eindruck, er habe aufgrund von Verträgen oder Gewinnstreben den verunglückten Wettkandidaten Samuel Koch in seiner Fahrzeugauswahl bei der verhängnisvollen Wette beeinflusst.

"Wir haben Samuel beschworen"

Gottschalk hierzu: "Das Gegenteil ist der Fall: Ich habe bei der Probe am Tag vor der Sendung Samuel eindringlich abgeraten, über eine Limousine zu springen, und ihn mehrfach beschworen, sich mit den kleinen Smarts zufrieden zu geben. Michelle Hunziker hat versucht mich dabei zu unterstützen. Ich wünschte nichts sehnlicher, als dass Samuel damals auf uns gehört hätte."

Hintergrund: Am Montag hat der DJV vom ZDF eine lückenlose Aufklärung des vom "Spiegel" erhobenen Vorwurfs der Schleichwerbung in "Wetten, dass...?" gefordert.

Ihre Kommentare
Kopf

Sascha

14.01.2013
!

Es ist klar, das bei Fernsehshows die Sponsoren ihre Wünsche durchdrücken. Das wird auch bei der neuen Staffel so sein. Dass Automobilhersteller ganz vorne mitspielen ist klar.


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