"Verteidige dein Netz"-Kampagne: Google zählt über 100.000 "aktive Unterstützer"

17.01.2013
 

Mit der Initiative "Verteidige dein Netz" rennt Google nach eigenen Angaben offene Türen ein. Mehr als 100.000 User würden die Anti-Leistungsschutzrecht-Kampagne aktiv unterstützen. Über 2 Mio würden die Initiative "beobachten". Das zugehörige YouTube-Video nähert sich der 4-Mio-Klick-Marke. 

Mit der Initiative "Verteidige dein Netz" rennt Google nach eigenen Angaben offene Türen ein. Mehr als 100.000 User würden die Anti-Leistungsschutzrecht-Kampagne aktiv unterstützen. Über 2 Mio würden die Initiative "beobachten". Das zugehörige YouTube-Video nähert sich der 4-Mio-Klick-Marke. 

Unter www.netz-verteidiger.de sammelt Google "Stimmen zum Leistungsschutzrecht aus ganz Deutschland". Diese werden auf einer Landkarte mit dem Vornamen der User angezeigt (siehe Screenshot). Wer also die Box unter "Misch dich ein" ausgefüllt hat, gilt als aktiver Unterstützer.

Google hat für die Anti-LSR-Aktion kräftig die Werbetrommel gerührt und Online- und Print-Anzeigen eingekauft. Diese würden Wirkung zeigen. Vor dem Start der Kampagne, Ende November, hätten sich nur wenige Fachleute mit dem Leistungsschutzrecht befasst, die breite Öffentlichkeit hätte nichts über die Folgen des geplanten Gesetzes für Verbraucher gewusst. Dies habe man geändert, heißt es bei Google. Ja, die positive Resonanz auf die Kampagne habe sogar die eigenen Erwartungen übertroffen.

Hintergrund: Der Bundestag muss das Leistungsschutzrecht für Presseverlage noch verabschieden. Ein Gesetzesentwurf wurde bereits diskutiert. Zeitungs- und Zeitschriftenverleger verurteilten die "Verteidige dein Netz"-Maßnahmen von Google als "üble Propaganda". Die Panikmache des Suchmaschinenriesen entbehre jeglicher Grundlage. Google arbeite mit perfiden Methoden, um Angst zu verbreiten.

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