Hohe Ausgaben: Sky rutscht im vierten Quartal operativ ins Minus

21.01.2013
 

Der Bezahlsender Sky wird im gesamten Jahr 2012 einen operativen Verlust (Ebitda) zwischen 48 und 58 Mio Euro einfahren. Im Vorjahr gab es noch ein Minus von 155,5 Mio Euro. Damit ist auch klar, dass Sky zwischen Oktober und Dezember wieder operativ tief in die roten Zahlen gerutscht ist. Aus der Mitteilung von Sky an diesem Montag

Der Bezahlsender Sky wird im gesamten Jahr 2012 einen operativen Verlust (Ebitda) zwischen 48 und 58 Mio Euro einfahren. Im Vorjahr gab es noch ein Minus von 155,5 Mio Euro. Damit ist auch klar, dass Sky zwischen Oktober und Dezember wieder operativ tief in die roten Zahlen gerutscht ist. Aus der Mitteilung von Sky an diesem Montag ergibt sich für das vierte Quartal ein Ebitda-Verlust von 49 bis 59 Mio Euro. Der Verlust fiel dabei nach Angaben von "boerse.ARD.de" höher aus als von Experten erwartet.

Im zweiten und dritten Quartal konnte Sky vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch schwarze Zahlen schreiben. Grund waren u.a. geringere Produktionskosten. Im Schlussquartal laufen aber die Fußball-Wettbewerbe, die Sky überträgt, fast ohne Unterbrechung. Hohe Ausgaben sind die Folge. Zudem rührte das Unternehmen mit Sitz in Unterföhring zum Jahresende hin kräftig die Werbetrommel. Mit Erfolg: Wie Sky bereits bekannt gab, stieg die Kundenzahl um 151.0000 auf 3,363 Mio.

Ebenfalls für Sky-Boss Brian Sullivan erfreulich: Der ARPU (durchschnittlicher Erlös pro Kunde) stieg im Gesamtjahr 2012 auf zirka 31,88 Euro (2011: 30,46 Euro). Am 14. Januar 2013 hatte Sky auch bereits seine neue, langfristige Finanzierungsstruktur bekannt gegeben.

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