Für die Ausgabe am 22. Januar: "SZ" und "Le Monde" tun sich zusammen

 

Die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") und die französische Tageszeitung "Le Monde" haben für Dienstag, 22. Januar, ihre Ausgaben zusammen gestaltet. Das heißt "Le Monde"-Journalisten schreiben für die "SZ", SZ-Redakteure schreiben für "Le Monde". Das Ganze ist eine einmalige Kooperation anlässlich des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages.

Die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") und die französische Tageszeitung "Le Monde" haben für Dienstag, 22. Januar, ihre Ausgaben zusammen gestaltet. Das heißt "Le Monde"-Journalisten schreiben für die "SZ", SZ-Redakteure schreiben für "Le Monde".

Anlässlich des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages tauschen beide Blätter Meinungsstücke, Analysen und Reportagen durch alle Ressorts hinweg aus. Dabei treten Themen rund um die deutsch-französische Beziehungen in den Vordergrund.

Wie die einmalige Kooperation im Detail aussieht: Die Seite Drei druckt eine Reportage des "Le-Monde"-Auslandschefs Gilles Paris über Berlin, die Meinungsseite einen Leitartikel von "Le Monde"-Chefkommentatorin Sylvie Kauffmann. Dazu kommt ein zweiter Leitartikel von "SZ"-Chefredakteur Kurt Kister. Außerdem zeichnet Cartoon-Legende Jean Plantu in der "SZ"; dafür darf sich "SZ"-Karikaturist Dieter Hanitzsch auf der "Le Monde"-Titelseite austoben.

In der Politik finden sich Analysen über die politischen Komplikationen zwischen Kanzleramt und Elysee, eine französische Reportage über die Frontlinie in Mali und historische Details zum Elysee-Vertrag.

Der französische Gastronomie-Kritiker JP Gene kämpft gegen den Mythos vom Niedergang der französische Küche, der "Le Monde Magazin"-Kolumnist Jean-Michel Normand erklärt den Mythos, der die Pariserinnen umweht (beides in Panorama).

Dazu finden Leser im "SZ"-Wirtschaftsteil ein gemeinsam geführtes Interview mit dem früheren EZB-Chef Jean-Claude Trichet und außerdem eine gemeinsam bespielte Strecke von vier Seiten, u.a. mit einem Gastbeitrag von Tom Enders, Chef der EADS. Im Sport-Teil erklären "Le Monde"-Autoren die trotz Lance Armstrongs Doping-Beichte nicht nachlassende Tour-Euphorie der Franzosen.

Hintergrund: Mit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages haben Präsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 die deutsch französische Freundschaft besiegelt.

Im deutschen Pressehandel wird die besondere Dienstagsausgabe von "Le Monde" parallel zu den Folgeausgaben bis Donnerstagabend erhältlich sein. "Le Monde" kostet in Deutschland 2,20 Euro. Die "SZ" kooperiert bereits mit "Le Monde" und vier anderen europäischen Zeitungen ("La Stampa", "El Pais", "The Guardian", "Gazetta") in der Europa-Beilage, die dreimal im Jahr erscheint.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.