Dem (Führungskräfte-)Nachwuchs eine Chance: kress kürt die wichtigsten TV-Manager unter 40

 

Deutschlands TV-Sender haben ein Altersproblem. Nicht nur mit ihrem Publikum - der Durchschnittsdeutsche ist 43, der Durchschnitts-TV-Zuschauer fast zehn Jahre älter. Auch mit ihren eigenen Führungskräften. Bei Privaten wie Öffentlich-Rechtlichen tummeln sich immer mehr Entscheider am oberen Ende oder jenseits der Zielgruppe. Darum bereitet kress ein Ranking der einflussreichsten TV-Manager unter 40 vor.

Deutschlands TV-Sender haben ein Altersproblem. Nicht nur mit ihrem Publikum - der Durchschnittsdeutsche ist 43, der Durchschnitts-TV-Zuschauer fast zehn Jahre älter. Auch mit ihren eigenen Führungskräften. Bei Privaten wie Öffentlich-Rechtlichen tummeln sich immer mehr Entscheider am oberen Ende oder jenseits der Zielgruppe.

Ob es wohl einen Zusammenhang zwischen beiden Befunden gibt? Jedenfalls ist es auf Dauer nicht einfach, wenn vorwiegend ältere Programmmacher den Geschmack der jungen Zuschauer treffen wollen. Talentierten Nachwuchs gibt es durchaus, doch oft sind die Hierarchien auf lange Sicht durch Endvierziger oder Mittfünfziger versperrt. Das gilt in den Sendern ebenso wie in den Führungsetagen der meisten Produktionsfirmen.

Darum nimmt kress die wichtigsten TV-Manager unter 40 nun gezielt unter die Lupe. Wer sind die einflussreichsten und gestaltungsfreudigsten Programmverantwortlichen und -macher? Wer von ihnen hat das Zeug, einen Sender oder eine Produktionsfirma zu führen?

Die Top 10 des U40-Rankings erscheinen am 8. Februar im kressreport 03/13. Noch ist die Kandidatenliste nicht geschlossen. Wenn Sie uns junge TV-Köpfe vorschlagen möchten, die wir auf keinen Fall vergessen dürfen, dann klicken Sie einfach hier und schicken uns den Namen mit einer kurzen Begründung!

Ihre Kommentare
Kopf

Dr. Ralf Convents

22.01.2013
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Wir Deutschen werden immer älter, - "der Durchschnittsdeutsche ist bereits 43, der Durchschnitts-TV-Zuschauer fast zehn Jahre älter..." Ich frage mich wie man da von einer jungen Zielgruppe sprechen kann!? Ich frage mich auch, was mit den angeblich viel zu alten Managern passiert, die jetzt mit Mitte Vierzig, Anfang Fünfzig (?) durch die jungen Talente ersetzt werden sollen. Haben diese bereits so viel verdient bzw. Rentenansprüche erworben dass sie sich in diesem Alter zur Ruhe setzen können?


Christiane Stella Bongertz

22.01.2013
!

Ähem! Nichts gegen Nachwuchs, aber die Argumentation ist für die Tonne: Auf die Idee, dass bei diesen absoluten Zahlen die willkürlich gewählten Eckdaten für die Zielgruppe möglicherweise nicht ganz stimmen, kommt wohl niemand?


Torsten Zarges

Torsten Zarges

DWDL.de GmbH
Chefreporter

22.01.2013
!

Wir wollen niemanden ersetzen und auch nicht dazu aufrufen. Eher geht es darum, ein Licht auf jüngere TV-Köpfe zu werfen, die das aufgrund ihrer Leistung verdient haben. Was wir auch nicht vorhaben, ist eine Diskussion um "zu alt", "zu jung" oder "welche Zielgruppe ist die richtige?". Das würde den Spaß an einem solchen Ranking verderben, das ja auch eine spielerische Komponente hat. Nach der unglaublichen Mail-Flut der ersten paar Stunden zu urteilen, haben unsere Leser das verstanden. Danke!!!


christian roth

22.01.2013
!

Ähm... Homer Simpson geht dann wohl nicht mehr?
Oder wie zählt man diesen verdienten TV Kopf und Führungsnachwuchs?
Seit 18. Feb. 1993 erstmals on Air und damit junge 20 oder 12.Mai 1956 lt. Script geboren und damit uralte 50+X?
Also meine Stimme hat er.


Christiane Stella Bongertz
23.01.2013
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Lieber Herr Zarges, Sie schrieben "Bei Privaten wie Öffentlich-Rechtlichen tummeln sich immer mehr Entscheider am oberen Ende oder jenseits der Zielgruppe", das klingt nach EINER ultimativen Zielgruppe, darauf bezog sich mein Kommentar. Ich nehme an, Sie meinen damit die so genannte "werberelevante Zielgruppe", die einst von einem gewissen Herrn Thoma erfunden wurde, weil das seinem Sender gut tat und nach deren Definition ein Zuschauer über 49 quasi aufhört zu existieren.


Torsten Zarges

Torsten Zarges

DWDL.de GmbH
Chefreporter

23.01.2013
!

Liebe Frau Bongertz, genau, die sog. werberelevante Zielgruppe ist gemeint - auch wenn die selbstverständlich nicht für alle ultimativ ist. Manche Private bemühen sich, gezielt ältere Zuschauer anzusprechen, die Öffentlich-Rechtlichen versuchen ein bisschen jünger zu werden. Darum soll's bei unserem Ranking aber gar nicht gehen. Wir wollen die Macher unter 40 in den Vordergrund stellen, die sonst nicht ständig in den (Branchen-)Schlagzeilen sind und evtl. die Chefs der Zukunft sein könnten.


Christiane Stella Bongertz
23.01.2013
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Das finde ich ja auch völlig in Ordnung. Also die Macher unter 40 zu würdigen. Oder die über 40. Oder die zwischen 27 und Fünfunddreißigeinhalb. Man sollte allerdings auch die unter 27 nicht nicht vergessen, das ist ja leicht passiert. Oder wie wäre es einfach mit allen? Ich wollte ja auch nur drauf hinweisen, dass ... ach, ja, Mensch, also, das hab ich ja nun schon zwei Mal gesagt. Schwamm über die Werberelevanz und frohes Ranken! ;)


Torsten Zarges

Torsten Zarges

DWDL.de GmbH
Chefreporter

23.01.2013
!

Danke schön! ;-)


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