Die neue "Space Night": BR will Weltraumbilder mit eigener Musik unterlegen

23.01.2013
 

Der BR hatte bereits mitgeteilt, dass Meldungen über ein Ende der "Space Night" verfrüht seien und man an einem neuen Konzept für die kultige Sendung bastele. Nun gibt es erste Details. Das neue Konzept werde es ermöglichen, die "Space Night" in bekannter Güte, aber zu erheblich niedrigeren Kosten für Musikrechte auszustrahlen, kündigt ein Sprecher an.

Der Bayerische Rundfunk hatte bereits mitgeteilt, dass Meldungen über ein Ende der "Space Night" verfrüht seien und man an einem neuen Konzept für die kultige Sendung bastele. Nun gibt es erste Details. Das neue Konzept werde es ermöglichen, die "Space Night" in bekannter Güte, aber zu erheblich niedrigeren Kosten für Musikrechte auszustrahlen, kündigt ein Sprecher an.

Der BR baut dabei auf eigene Musikrechte und Kompositionsmöglichkeiten. Schließlich verfüge man über "weltweit bekannte und geschätzte Klangkörper", also etwa das Rundfunkorchester. Auch die Verwendung von Creative Commons-lizenzierter Musik werde geprüft. Möglich wären auch weitere kreative Gestaltungselemente, heißt es beim "BR".

Die "Space Night" in ihrer bisherigen Form wurde am 7. Januar in BR-alpha das letzte Mal ausgestrahlt. Hintergrund sind nach BR-Angaben die laufenden Verhandlungen zur Neugestaltung der GEMA-Beiträge mit der ARD. Fest stehe, dass sich bei einer Fortführung der musikuntermalten "Space Night" die Kosten für die Ausstrahlung nach jetzigem Stand deutlich erhöhen würden, so der Bayerische Rundfunk am vergangenen Freitag. Jährlich sei von einem niedrigen siebenstelligen Betrag nur für die Musikrechte auszugehen. Diese Mehrkosten wären zu Lasten anderer Programmformate gegangen.

Erstmals wurde die "Space Night" 1994 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Sie erreichte Kultstatus auch aufgrund der Kombination mit ausgewählter Musik.

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