Thomas Knüwer sagt der deutschen "Wired" goodbye: Kein Streit, sondern einfach zu wenig Zeit

25.01.2013
 

Thomas Knüwer hat sich als Editor-at-Large von der deutschen "Wired"-Ausgabe (Condé Nast) verabschiedet. Im Gespräch mit "Newsroom" erklärte Knüwer, dass der Hauptgrund für seinen Rückzug Zeitmangel und der Wachstum seiner Beratungsfirma sei.

Thomas Knüwer hat sich als Editor-at-Large von der deutschen "Wired"-Ausgabe (Condé Nast) verabschiedet. Im Gespräch mit "Newsroom" erklärte Knüwer, dass der Hauptgrund für seinen Rückzug Zeitmangel und der Wachstum seiner Beratungsfirma sei."Wired war für mich ein Hobby. Ich konzentriere mich jetzt auf Sachen, mit denen ich Geld verdienen kann", so Knüwer, der zugleich betonte, dass es keinen Streit zwischen ihm und der Münchener Niederlassung des amerikanischen Verlagsriesen gegeben habe. "Ich betreibe jetzt Journalismus auf Hobbyniveau, mehr Zeit bleibt mir einfach nicht".

Knüwer, früher Ressortleiter beim "Handelsblatt", ist Inhalber der Strategieberatung kpunktnull in Düsseldorf. Ende 2011 verantwortete er die erste deutsche "Wired" als Chefredakteur. Für die zweite Ausgabe machte Condé Nast Deutschland Alexander von Streit zum Chefredakteur; Knüwer fungierte als Autor, Ideen- und Ratgeber für das "Wired"-Redaktionsteam.

Die deutsche "Wired" soll nach Verlagsangaben 2013 zweimal erscheinen. Die Frühjahrsausgabe ist für den 7. März 2013 angekündigt.

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