Zum 10-jährigen Jubiläum: "Jolie" mit neuem Outfit, Inhalt, App und Shop

 

Die "Jolie" feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum und kommt aus diesem Anlass mit viel Neuem daher: "Jolie" und "jolie.de" rücken enger zusammen und bekommen ein gemeinsames Logo. Einer Frischekur wurden auch Heftoptik und -struktur unterzogen.

Die "Jolie" (Vision Media) feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum und kommt aus diesem Anlass mit viel Neuem daher: "Jolie" und "jolie.de" rücken enger zusammen und bekommen ein gemeinsames Logo, bei dem der Zusatz ".de" auf der Webseite entfällt. Einer Frischekur wurden auch Heftoptik und -struktur unterzogen: "Das Layout ist dank neuer Schriften und großzügigerer Bildstrecken frischer. Zudem sind die Rubriken neu und abwechslungsreich sortiert", erklärt Chefredakteurin Anja Lochner

Eine Lese-, Trend- und Optikstrecke sowie die Rubrik "Generation Jolie" bilden nun den Hefteinstieg. In der zweiten Rubrik "Special" behandelt die Redaktion das Thema des Monats mit einem wechselnden Schwerpunkt, der wie ein kleines Buch gestaltet und aufgebaut ist. Die folgenden "Mode"-Strecken werden in die Kategorien Film, Schaufenster und Kleiderschrank aufgeteilt. Der "Beauty"-Teil bekommt künftig mehr Platz im Heft. 

Die bisherige Rubrik "Lust&Leben" heißt nun "Pssst...!" und bietet Geheimnisse, "tiefe Gefühle, große Begierden, Sehnsucht und das wahre Leben". "Pssst...!" gibt es in Form einer Kolumne im Übrigen schon länger beim Konkurrenzmagazin "Joy" (Bauer). Aus "Modern Living" wird "Deluxe" - eine Rubrik für Konsum mit Kompetenz. Die Rubriken "Doppel-Kolumne", "Fight-Club" und "Jolie trifft" werden zu einer eigenständigen Marke und mit dem Symbol "vs." gekennzeichnet. "Mit der neuen Marke 'vs.' findet unsere Konzept-Maxime 'Dialog statt Diktat' hier ihre Entsprechung", erklärt Lochner.

"Jolie" startet Mobile-App "Jolie view"

"Die heutige Generation 'Jolie' ist vor allem eins: Multimedial. Sie ist Leserin und Userin", sagt Geschäftsführer und Herausgeber Robert Sandmann. "Sie liest und surft gleichermaßen, sie rezipiert on- wie offline, ohne Präferenz". 

Und weil die Leserinnen so multimedial sind, muss es nun auch die Marke werden. In der kommenden Ausgabe (EVT: 8. Februar) ist erstmalig jede einzelne Seite Augmented-Print-fähig. Mit der neuen App "Jolie view" werden die Print-Inhalte den Leserinnen mit Zusatzinformationen zur Verfügung gestellt. Außerdem öffnet der "Jolie Shop" seine Türen und lockt mit Accessoires, Beauty- und Living-Produkten. Dazu wird im Shop jede Woche ein Star-Style vorgestellt, inklusive der Möglichkeit, den Look nachzukaufen. Und weil der Verlag einmal in Geberlaune war, gibt es die "Jolie" ab sofort auch als emag - erhältlich bei iTunes und bei dem Online-Kiosk "keosk.de".

"Die Generation 'Jolie' ist erwachsen geworden, knapp 30, mit überdurchschnittlich hohem HHNE und technisch affin - sie schätzt Unterhaltung mit Haltung und das multimedial", so Sandmann. Neben den genannten Neuerungen soll es über das gesamte Jahr "überraschenden Neuheiten" geben. Im Februar liegt das Magazin neben dem Pocket-Format mit einem Zweitformat im Kiosk - dem Jolie pad, verrät Sandmann.

Mit der Frischekur will die Media Goup Medweth wohl den Verkauf ankurbeln: Laut IVW sank die verkaufte Auflage der  monatlichen Mode-, Beauty- und Lifestyle-Zeitschrift von 320.967 (4/2011) auf 282.513 (4/2012) Exemplare. Online sieht's da schon besser aus: 2.825 Mio Visits verbuchte "Jolie.de" im Dezember 2012. Ein Jahr zuvor waren es noch 2.118 Mio. 

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.