Laut "Focus": NDR-Intendant Marmor einer der Favoriten für Piel-Nachfolge

02.02.2013
 

Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Lutz Marmor, ist einer der Wunschkandidaten zahlreicher Mitglieder des WDR-Rundfunkrates als Nachfolger von Monika Piel. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag vorab. Der 58-Jährige Marmor stammt aus Köln und war zuvor Verwaltungsdirektor des WDR sowie stellvertretender Intendant.

Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Lutz Marmor, ist einer der Wunschkandidaten zahlreicher Mitglieder des WDR-Rundfunkrates als Nachfolger von Monika Piel. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag vorab. Der 58-Jährige Marmor stammt aus Köln und war zuvor Verwaltungsdirektor des WDR sowie stellvertretender Intendant.

Noch in diesem Jahr steht die Wiederwahl Marmors für eine zweite Amtszeit ab 2014 an. Rundfunkratsmitglieder sehen dies laut "Focus" als günstige Konstellation an. Marmor hingegen sagte dem Magazin: "Die Frage nach einem Wechsel stellt sich für mich nicht. Ich bin gern NDR-Intendant und habe gerade den ARD-Vorsitz übernommen, beide Aufgaben erfülle ich sehr gern."

Auch WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn, 48, und die WDR-Justiziarin und stellvertretende Intendantin Eva-Maria Michel, 55, zählen laut "Focus" zu den Wunschkandidaten einzelner Rundfunkräte. Im WDR werde spekuliert, dass Michel zumindest kommissarisch die Leitung übernimmt, falls die Zeit bis zur Neubesetzung zu lang werde und Piel bis April zurücktrete.

Die "Bild" hatte am Freitag ebenfalls die Namen Schönenborn und Michel genannt. Sie stellte zudem Bettina Schausten, 47, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios und Bettina Reitz, 49, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks auf das Kandidatenkarussell. Der ebenfalls hoch gehandelte Claus Kleber kommt nicht mehr in Frage: Er verlängerte seinen Vertrag beim "heute-journal" um fünf Jahre.

Der WDR hatte zuvor angekündigt, dass man die Intendanten-Neuwahl "so zügig wie möglich, aber auch so gründlich wie nötig" durchführen werde. Dabei lege man besonderen Wert auf ein "klares und transparentes Verfahren" und werde "alles daran setzen, um vor der Sommerpause zu einer Entscheidung zu kommen". Die Ausschreibung ist öffentlich. Der WDR ist die größte Sendeanstalt der ARD.

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