Auslandsberichte von Dow Jones: dapd beliefert Springer-Redaktionen weiterhin

 

Die Nachrichtenagentur dapd beliefert die Redaktionen der Axel Springer AG auch künftig mit seinen Nachrichten. Gespräche über einen Anschlussvertrag waren im November vergangenen Jahres auf Grund der Insolvenz unterbrochen worden.

Die Nachrichtenagentur dapd beliefert die Redaktionen der Axel Springer AG auch künftig mit seinen Nachrichten. Gespräche über einen Anschlussvertrag waren im November vergangenen Jahres auf Grund der Insolvenz unterbrochen worden. Nun hat dapd-Geschäftsführer Ulrich Ende eine neue Vereinbarung mit dem Verlag getroffen.

Die Auslandsberichterstattung von dapd global basiert auf drei Säulen: Seit 1. Februar wird dapd mit Auslandsberichten von Dow Jones und dem verbundenen "Wall Street Journal" beliefert, die sich laut Mitteilung auf ein weltweites Netz von über 2.000 Journalisten stützen. Das eigene, deutschsprachige Korrespondenten-Netz wurde ausgebaut. Außerdem kooperiere dapd mit regionalen Nachrichtenagenturen und internationalen Printmedien. In der Berliner dapd-Zentrale laufen die Informationskanäle aus diesen drei Säulen zusammen.

Dapd global photoservice sendet seit 1. Februar täglich Bilder aus der Welt. Neben einem eigenen weltweiten Fotografennetzwerk arbeitet dapd dabei mit Partnern wie ddp Images, Sipa USA und regionalen Kooperationspartnern. dapd wird zudem weiterhin Bewegtbilder liefern: Über ein Joint Venture mit dem Wissensmagazin "Welt der Wunder" bietet die Agentur künftig aktuelle Video-Beiträge über Naturphänomene und Forschungsergebnisse an.

Hintergrund: Ende Januar verkündete der Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma, dass die Agentur gerettet sei. Zum 1. Februar übernahm die von Ulrich Ende gegründete dapd Nachrichten Beteiligungs GmbH die Geschäftsbetriebe der insolventen dapd-Gesellschaften (kress.de vom 29. Januar 2013).

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