Anzeigen in "Zeit", "SZ" und "FAZ": WDR schreibt Intendantenstelle aus

07.02.2013
 

Der Westdeutsche Rundfunk hat wie angekündigt das neu zu besetzende Amt des Intendanten ausgeschrieben. In dieser Woche erscheint eine entsprechende Anzeige in der "Zeit", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutsche Zeitung".

Der Westdeutsche Rundfunk hat wie angekündigt das neu zu besetzende Amt des Intendanten ausgeschrieben. In dieser Woche erscheint eine entsprechende Anzeige in der "Zeit", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutsche Zeitung".

Dort heißt es zum Anforderungsprofil: "Gesucht wird eine Persönlichkeit, die im Rahmen des WDR-Gesetzes die größte deutsche Rundfunkanstalt nach innen und außen leitet und dabei - im Zusammenwirken mit den Aufsichtsgremien - den öffentlich-rechtlichen Auftrag umsetzt und vermittelt."

Zum weiteren Verfahren erläutert der WDR: Der Rundfunkrat werde geeignete Bewerberinnen und Bewerber oder andere Kandidatinnen oder Kandidaten, die von Mitgliedern des Rundfunkrates vorgeschlagen werden, zu einer persönlichen Vorstellung einladen. Der Rundfunkrat wählt dann mit der Mehrheit seiner Mitglieder die Intendantin/den Intendanten.

Bewerbungen sind bis zum 9. März 2013 zu richten an: Frau Ruth Hieronymi Vorsitzende des Rundfunkrats des Westdeutschen Rundfunks Köln 50600 Köln.

Die bisherige WDR-Intendantin Monika Piel hatte Ende Januar überraschend angekündigt, aus persönlichen Gründen vorzeitig aus dem Amt scheiden zu wollen. Der WDR kündigte an, dass man die Intendanten-Neuwahl "so zügig wie möglich, aber auch so gründlich wie nötig" durchführen werde. Dabei lege man besonderen Wert auf ein "klares und transparentes Verfahren" und werde "alles daran setzen, um vor der Sommerpause zu einer Entscheidung zu kommen". Der WDR ist die größte Sendeanstalt der ARD.

In dieser Woche berichtet der "Focus", dass NDR-Intendant Lutz Marmor einer der Wunschkandidaten zahlreicher Mitglieder des WDR-Rundfunkrates sein soll. Auch WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn, 48, und die WDR-Justiziarin und stellvertretende Intendantin Eva-Maria Michel, 55, zählen laut "Focus" zu den Wunschkandidaten einzelner Rundfunkräte.

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