"Jemand, der die Jugend erreicht": Stoiber schlägt Raab als Moderator des Kanzlerduells vor

08.02.2013
 

Stefan Raab soll beim TV-Kanzlerduell vor der Bundestagswahl als Co-Moderator mitmischen. Dies ist der Wunsch des CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber. Sein Anliegen sei, "wieder mehr junge Menschen mit Politik in Verbindung zu bringen", sagte Stoiber dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag.

Stefan Raab soll beim TV-Kanzlerduell vor der Bundestagswahl als Co-Moderator mitmischen. Dies ist der Wunsch des CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber. Sein Anliegen sei, "wieder mehr junge Menschen mit Politik in Verbindung zu bringen", sagte Stoiber dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. "Da liegt es nicht fern, auch an Moderatoren zu denken, die die Jugend erreichen." Stoiber ist Beiratsvorsitzender der Münchner ProSiebenSat1 Media AG, für die auch Raab arbeitet.

Bei der Fernsehdebatte sollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr SPD-Herausforderer Peer Steinbrück vor der Wahl im September diskutieren. Mit Vorbehalten bei der Kanzlerin gegen seinen Personalvorschlag rechne er nicht, sagte Stoiber. Merkel habe "schon ganz andere Herausforderungen gemeistert" und sei sicherlich an einem jüngeren Publikum jenseits der "klassischen Talkrunden von ARD und ZDF" interessiert.

Bei ProSiebenSat.1 hieß es am Freitag, Raab habe mehrfach gezeigt, dass er so etwas könne. Raab moderierte im November bei ProSieben die Polit-Talkshow "Absolute Mehrheit". Die zweite Ausgabe soll am 17. Februar laufen

Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Moderatoren von vier Sendern die Fragen gestellt. 

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Kress Pro Magazin
2020/#01

Lesen Sie im aktuellen kress pro, dem Magazin für Führungskräfte bei Medien: Madsack-Chef Thomas Düffert sagt, wie er in den kommenden drei Jahren im Zeitungsgeschäft wachsen will. Dazu: Die vier Trends im US-Mediengeschäft -Digitale Abos von Zeitungen und Video-Streaming wachsen, das Werbegeschäft ist stabil.

Inhalt konnte nicht geladen werden.