"Wenn auch Angela Merkel einverstanden ist": Steinbrück lenkt in der Raab-Frage ein

15.02.2013
 

"Wenn Angela Merkel ... auch mit Stefan Raab einverstanden ist, wird es so geschehen." SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist nach einem Bericht der "Bild" jetzt doch bereit für ein TV-Duell mit Kanzlerin Merkel und Raab als Co-Moderator. Steinbrück sagte zudem zu "Bild", dass er grundsätzlich zwei TV-Duelle für angemessen halte, "am besten eines mit privaten und eins mit öffentlich-rechtlichen Sendern".

"Wenn Angela Merkel ... auch mit Stefan Raab einverstanden ist, wird es so geschehen." SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist nach einem Bericht der "Bild" jetzt doch bereit für ein TV-Duell mit Kanzlerin Merkel (CDU) und Raab als Co-Moderator. Steinbrück sagte zudem zu "Bild", dass er grundsätzlich zwei TV-Duelle für angemessen halte, "am besten eines mit privaten und eins mit öffentlich-rechtlichen Sendern". Die Moderatoren sollten dabei von den Sendern vorgeschlagen werden.

Für Kanzlerin Merkel ist eine Beteiligung von Raab ebenfalls kein Problem. Die Journalisten seien immer von den Fernsehsendern ausgewählt worden und das sollte auch so bleiben, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert

"Bild" will erfahren haben, dass das Duell "nach jetziger Planung" am 8. September stattfinden soll. Bei der ARD gelte Anne Will als Favoritin für die Moderation, beim ZDF Maybrit Illner. Bei RTL sei Chefredakteur Peter Kloeppel gesetzt.

Raab: "Wir wollen dieses Experiment wagen"

Auch Stefan Raab hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Der ProSieben-Alleskönner sagte in einem Interview mit der "Berliner Zeitung": "Wir haben das mit dem Sender ernsthaft diskutiert und finden es eine sehr reizvolle Idee. Ich bin mir mit ProSiebenSat.1 einig, dass wir dieses Experiment wagen wollen". Raab will aus dem TV-Duell "auch gar keine Unterhaltungsshow machen, sondern nur für ProSiebenSat.1 am journalistischen Katzentisch Platz nehmen und Fragen beisteuern". Darüber hinaus machte Raab deutlich: "Ich glaube nicht, dass sich die Sender in ihre journalistische Unabhängigkeit hineinreden lassen und Kanzler und Herausforderer bisher die Moderatoren des TV-Duells aussuchen durften".

Hintergrund: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hatte sich zunächst gegen eine Teilnahme Raab als Co-Moderator des Kanzlerduells ausgesprochen, weil er diesen nicht als politischen Journalisten sieht. Steinbrück sagte: "Politik ist keine Unterhaltungssendung". Sie sei ein "ernstes Geschäft". Zuvor hatte Edmund Stoiber Raab für das Kanzlerduell ins Spiel gebracht.

Ihre Kommentare
Kopf

Hans Altmeyer

15.02.2013
!

Am besten bittet man gleich auch noch Joko und Klaas dazu. Die möchten sicher auch einmal ihr Interesse fürs Politische demonstrieren – ohne auf irgendwelche Quoten zu schielen, versteht sich.


Leslie

15.02.2013
!

Steinbrück lenkt vermutlich ein, weil er sonst noch mehr Stimmen verliert. Die Chancen werden doch immer dünner für ihn.


Fritz Tillack

15.02.2013
!

Stefan Raab soll sich doch bitte um seine eigenen Sendungen gut machen, aber aus der Politik soll er sich doch bitte raus halten, denn diese ist schon lange nicht mehr zum lachen, sonst kann man auch gleich noch Dieter Bohlen (DSDS) und Joey Heindle (Dschungelcamp König 2013) dazu holen. Ganz ehrlich wir wollen unsere wichtigen Politiker doch ernst nehmen, dann können wir auf Stefan Raab auch gerne verzichten.


X

Kommentar als bedenklich melden

 
×

Bestätigung

Dieser Kommentar wurde erfolgreich gepetzt.

×

Oooooooooops

Beim Petzen trat ein Fehler auf. Versuchen Sie es bitte noch einmal.

Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.