ProSiebenSat.1 schielt auf Nichtwähler: Neues Politikformat für junge Leute soll im August kommen

 

ProSiebenSat.1 setzt im Wahljahr auf Politik: Auf Anregung des Beirats - dessen Vorsitzender Edmund Stoiber ist - und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung strahlt ProSieben Ende August ein weiteres neues Politikformat für junge Leute aus. Auch die "TV Total Bundestagswahl" mit Stefan Raab kehrt zurück.

ProSiebenSat.1 setzt im Wahljahr auf Politik: Auf Anregung des Beirats - dessen Vorsitzender Edmund Stoiber ist - und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung strahlt ProSieben Ende August ein weiteres neues Politikformat für junge Leute aus. Auch die "TV Total Bundestagswahl" mit Stefan Raab kehrt zurück. Zudem ist eine "Geh'-Wählen!"-Kampagne geplant, die auch anderen Medienhäusern offen stehen soll, um vor allem junge Leute zur Beteiligung an der Bundestagswahl zu animieren.

Es sei "eine zentrale Aufgabe aller Medien, zwischen den politischen Akteuren und der Bevölkerung zu vermitteln und komplexe Sachverhalte verständlich und gleichzeitig interessant zu erklären". Das verkündete die Sendergruppe am Mittwoch im Rahmen der Vorstellung ihrer Nichtwähler-Studie, die Forsa im Auftrag von ProSiebenSat.1 erstellt hat. Die Studie ergab, dass 30% der Wahlberechtigten derzeit planen, nicht zur Wahl zu gehen. Gleichzeitig geben 76% der Nichtwähler an, gut zu verstehen, was Medien berichten. Bei den Wählern sind es 84%. Alle Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Die Studie "Wähler und Nichtwähler im Wahljahr 2013" zeige, dass gerade die steigende Zahl der Nichtwähler zur Sprache der Politik oft keinen Zugang hat, so Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG. "Es ist auch die Verantwortung der privaten TV- Sender, hier zur Vermittlung beizutragen und diese Kommunikationslücke zu schließen. Die Ergebnisse sind für uns ein Ansporn, mit innovativen Formaten wie 'Absolute Mehrheit', 'TV Total Bundestagswahl' oder '1 gegen 1' vor allem junge Menschen für politische Themen zu begeistern."

Die Politik-Talks "Absolute Mehrheit" und "Eins gegen Eins" mit Claus Strunz werden - wie bereits berichtet - fortgesetzt. Die zweite Ausgabe von "Absolute Mehrheit" brachte allerdings nicht den gewünschten Quotenhöhenflug. Raab erreichte mit seiner Frauenrunde lediglich  800.000 Gesamtzuschauer. Der Marktanteil in der Zielgruppe halbierte sich von einst 18,3% auf nun nur 9,1%.

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