Verlag hält jetzt 46% an RenéSim: Condé Nast erhöht die Beteiligung an Online-Luxus-Juwelier

 

Condé Nast Deutschland stockt seine Beteiligung an RenéSim, einem Online-Juwelier im Luxus-Segment, im Rahmen einer Kapitalerhöhung auf 46% auf. Anteilseigner ist das Münchner Verlagshaus bereits seit 2011.

Condé Nast Deutschland stockt seine Beteiligung an RenéSim, einem Online-Juwelier im Luxus-Segment, im Rahmen einer Kapitalerhöhung auf 46% auf. Anteilseigner ist das Münchner Verlagshaus bereits seit 2011. Als reiner Online-Juwelier ohne Ladengeschäfte und Zwischenhändler bietet RenéSim u.a. Schmuckdesigns, Farbedelsteine und Diamanten.
 
"Wir suchen gezielt nach innovativen, jungen Unternehmen, bei denen wir aktiv zu einer nachhaltigen Wertsteigerung beitragen können und die unser Medienportfolio sinnvoll um neue Geschäftsmodelle ergänzen",  beschreibt Moritz von Laffert, Herausgeber Condé Nast Deutschland und Vice President Condé Nast International, die internationale Diversifikationsstrategie von Condé Nast.

Die Medienmarken von Condé Nast bieten RenéSim wiederum Zugang zur "schwer erreichbaren, anspruchsvollen Zielgruppe", sagen Maximilian Hemmerle und Georg Schmidt-Sailer, die Gründer und Geschäftsführer von RenéSim.

Seit der Beteiligung von Condé Nast 2011 habe sich der Umsatz von RenéSim vervierfacht, heißt es in der Mitteilung. Das Unternehmen expandierte im vergangenen Jahr zudem nach Frankreich und Großbritannien.

Condé Nast verlegt über 135 Magazine in 26 Ländern, betreibt über 100 Websites und mehr als 200 Apps für Smartphones oder Tablets. In Deutschland zählen die Marken "Vogue", "Glamour", "myself", "GQ Gentlemen's Quarterly", "GQ Style", "AD Architectural Digest" und "Wired" zum Portfolio von Condé Nast.

Auch Burda investiert in verlagsfremde Geschäfte: Anfang 2011 sicherte sich der Verlag die Anteilsmehrheit am Online-Tierfutter-Versand Zooplus. Außerdem ist Burda am Hotelbewertungsportal Holidaycheck beteiligt.

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