D21-Studie: Bereitschaft, auf stationäres Internet zu verzichten, sinkt

 

Der Anteil derjenigen, die das Internet über mobile Endgeräte nutzen, ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte auf 40% gestiegen. Gleichzeitig können sich weniger Nutzer als im Vorjahr vorstellen, ganz auf das stationäre Internet zu verzichten.Das geht aus einer Studie der Initiative D21 und des chinesischen Konzerns Huawei Technologies hervor.

Der Anteil derjenigen, die das Internet über mobile Endgeräte nutzen, ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte auf 40% gestiegen. Gleichzeitig können sich weniger Nutzer als im Vorjahr vorstellen, ganz auf das stationäre Internet zu verzichten. Das geht aus einer Studie der Initiative D21 und des chinesischen Konzerns Huawei Technologies hervor.

Nur 35% derer, die das mobile Internet nutzen oder nutzen wollen, können sich vorstellen, ausschließlich mit einem mobilen Zugang zu leben. 2012 waren es noch 43%. Nach 31% im Vorjahr gaben nun 36% an, niemals auf stationäres Internet verzichten zu können.

64% derer, die das mobile Internet nicht nutzen, gaben an, keinen Nutzen im mobilen Internet zu sehen. 89% der Nutzer des stationären Internets halten dieses für ausreichend. Es folgen Sicherheits- und Datenschutzbedenken (63%), Angst vor versteckten Kosten und Kostenfallen (51%) und die technische Komplexität (28%) als Gründe gegen das mobile Internet. Etwa die Hälfte der Nutzer und Nutzungsplaner des mobilen Internets sind besorgt, dass sie durch die Nutzung überall ort- bzw. verfolgbar sind.

Zwar sehen 56% der Befragten durch das mobile Internet Vorteile für die persönliche Kontaktpflege, doch 58% erwarten, dass die Kommunikation zwischen den Menschen dadurch oberflächlicher wird. Bei den Onlinern ohne mobiles Internet sind es sogar zwei Drittel. 50% befürchten, dass die persönlichen Kontakte abnehmen und die Menschen immer einsamer werden könnten.

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