(Statista-)Infografik des Tages: So sieht Deutschland fern

21.02.2013
 

Die Einführung von DVB-T begann in Deutschland 2002. Die terrestrische, digitale Übertragung von Fernsehsignalen sollte das analoge Antennenfernsehen ersetzen. Aktuell empfangen laut Digitalisierungsbericht 2012 12,5 Prozent der deutschen TV-Haushalte Fernsehen per DVB-T,

Die Einführung von DVB-T begann in Deutschland 2002. Die terrestrische, digitale Übertragung von Fernsehsignalen sollte das analoge Antennenfernsehen ersetzen. Aktuell empfangen laut Digitalisierungsbericht 2012 12,5 Prozent der deutschen TV-Haushalte Fernsehen per DVB-T, wie die Infografik von Statista zeigt. Den dominierenden TV-Übertragungswegen, Kabel und Satellit, konnte das terrestrische Fernsehen allerdings nie wirklich Konkurrenz machen.

Das DVB-T es noch aus der Nische rausschaffen wird, ist mittlerweile fraglich. Im Februar kündigte die RTL-Gruppe ihren Rückzug aus dem digitalen Antennenfernsehen an. Auch ProSiebenSat.1 wird möglicherweise aussteigen. Eine Entscheidung hierüber will das Unternehmen im März fällen. Damit drohen die Tage des terrestrischen TVs bereits nach wenigen Jahren gezählt zu sein. Die Zukunft des Fernsehens könnte im Netz liegen. Noch beziehen zwar nur vier Prozent der Haushalte IP-TV via DSL, aber bereits jetzt ist laut Bitkom jedes zweite verkaufte TV-Gerät internetfähig.

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