HTC und G + J reichen Informations-Snacks: Blinkfeed wird u.a. mit "stern"-Inhalten gespeist

 

Der Smartphone-Hersteller HTC und die Gruner + Jahr Digital GmbH haben eine Kooperation zum neuen HTC One geschlossen. Für die auf dem Startbildschirm einfließenden Blinkfeeds liefert G + J als erstes großes Verlagshaus im deutschsprachigen Raum Nachrichten.

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC und die Gruner + Jahr Digital GmbH haben eine Vermarktungskooperation für das neue HTC One geschlossen, das vor wenigen Tagen in New York und London der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Für die auf dem Startbildschirm einfließenden Blinkfeeds (Fotos mit Titelzeile) liefert G + J als erstes großes Verlagshaus im deutschsprachigen Raum die Nachrichten.

HTC One-Nutzer finden Digitalinhalte u.a. von „stern", "11Freunde", "Gala", "Brigitte" und "Neon" auf ihrem Display. Mit weiteren Inhalteproduzenten befinde man sich im Gespräch, so André Lönne, Executive Director HTC DACH-Region. Potenzielle Blinkfeed-Zulieferer sind u.a. der Spiegel Verlag und die Axel Springer AG.

Mit seinen Blinkfeeds will HTC das Bedürfnis der Mobile-Nutzer nach "Informations-Snacks" befriedigen. "Alle sechs Minuten weckt der Nutzer sein Smartphone, um etwas nachzuschauen", sagt Lönne. Hinter die Titelfotos sind komplette Artikel mobile-optimiert hinterlegt. Ein Link zur Originalquelle ist ebenso integriert wie Twitter und Facebook.

"Bei der Kooperation geht es uns vor allem darum, Aufmerksamkeit und Reichweite im Nachrichten- und People-Segment zu generieren", sagt Oliver von Wersch, Sprecher der Geschäftsführung G + J Digital und Geschäftsführer des Vermarkters G + J EMS. Zum Start ist Blinkfeed werbefrei – um eine möglichst gute Userexperience zu erreichen, wie Lönne von HTC betont.

Aktuell kann sich der Nutzer im deutschsprachigen Raum die Inhalte von 40 Anbietern anzeigen lassen – darunter auch von dpa. Lönne rechnet damit, dass sich das HTC One und damit auch Blinkfeed in der DACH-Region in den kommenden zwölf Monaten mehrere Mio mal verkaufen werden. Das dürfte auch G + J Digital-Geschäftsführer von Wersch hoffen.

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