Sky-Chef Brian Sullivan im "SZ"-Interview: "Rupert Murdoch ist begeistert von Sky Deutschland"

26.02.2013
 

"Es ist der härteste Job, den ich bisher hatte": Brian Sullivan, Chef von Sky Deutschland spricht im Interview mit der "SZ" (Dienstagsausgabe) über seinen Plan, den Bezahlsender profitabel zu machen. "Es sollte nicht mehr allzu lang dauern." 2013 könnte Sky noch schneller wachsen als im vergangenen Jahr.

"Es ist der härteste Job, den ich bisher hatte": Brian Sullivan, Chef von Sky Deutschland spricht im Interview mit der "SZ" (Dienstagsausgabe) über seinen Plan, den Bezahlsender profitabel zu machen.

Sky hatte Ende Dezember genau 3,36 Mio Abonnenten und damit 12% mehr als ein Jahr zuvor. Bis Ende 2013 werde die Zahl weiter wachsen, vielleicht sogar noch ein wenig schneller als 2012, kündigt Sullivan an. Er setzt dabei auf die "volle Exklusivität unserer Bundesliga-Rechte". Sky hat sich die Rechte für sämtliche Pay-Verbreitungswege gesichert (Sat, Kabel, Internet, Mobil und IPTV).

Nettogewinn? "Es sollte nicht mehr allzu lang dauern"

Wichtigstes Ziel von Sky sei aber die Profitabilität. Das Unternehmen hat sich für 2013 vorgenommen, operativ schwarze Zahlen zu schreiben. Bis auch unter dem Strich ein Gewinn steht, "sollte es nicht mehr allzu lang dauern", sagt Sullivan der "SZ". Denn die Fixkosten, also zum Beispiel die Kosten für Film- oder Sportrechte, seien über einen längeren Zeitraum konstant. Wenn Sky dann die Zahl der Abonnenten und damit die Einnahmen steigere, könne das Ganze schnell ins Positive drehen.

Die bestehenden Abonnenten von Sky seien derzeit im Durchschnitt 41 Jahre alt. Kunden, die neu dazukämen, hätten ein Durchschnittsalter von 35 Jahren. "Wir werden also jünger", sagt Sullivan. "Wir müssen sicherstellen, dass Sky gute Inhalte hat, und dass diese auf allen Wegen und so schnell und einfach wie möglich zugänglich sind."

"Murdoch ist begeistert von Sky Deutschland"

Mit Großaktionär Rupert Murdoch hat Sullivan das letzte Mal Ende des vergangenen Jahres gesprochen: Murdoch sei begeistert von Sky Deutschland. 

Über die Spekulationen zum Verkauf von Kabel Deutschland sagt Sullivan: "Sky Deutschland ist zu allererst ein Schaffer von Inhalten und ein Vertreiber von Inhalten, und als eine solche Firma haben wir nicht vor, in das Infrastrukturgeschäft einzusteigen."

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