Wegen der erneuten Insolvenz: dapd kann Fremdsprachendienst nicht mehr anbieten

 

Anfang März hat die Nachrichtenagentur dapd ihren Fremdsprachendienst eingestellt. Das berichtet "newsroom.de". In einer Nachricht von dapd an ihre Kunden, die "newsroom.de" vorliegt, heißt es, dass man den Fremdsprachendienst aufgrund der Insolvenz  leider nicht mehr anbieten könne.

Anfang März hat die Nachrichtenagentur dapd ihren Fremdsprachendienst eingestellt. Das berichtet "newsroom.de". In einer Nachricht von dapd an ihre Kunden, die "newsroom.de" vorliegt, heißt es, dass man den Fremdsprachendienst aufgrund der Insolvenz leider nicht mehr anbieten könne. Der Dienst müsse in allen acht Fremdsprachen eingestellt werden.

Die dapd hat seit dem 1. Juli 2012 das Auswärtige Amt mit Nachrichten aus und über Deutschland beliefert, die Gesamtleitung lag in den Händen von Markus Weidling, redaktioneller Leiter war der langjährige AP-Deutschland-Chef Peter Gehrig, als Nachrichtenjournalist vervollständigte David Rollik die Führungsmannschaft (kress.de vom 31. Mai 2012).

Aufgabe des Fremdsprachendienstes war es, dem Auswärtigen Amt und seinen Auslandsvertretungen täglich in acht Sprachen deutsche Positionen zu erklären, gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe zu vermitteln.

dapd hatte den Groß-Auftrag in einem harten Kampf gegen dpa gewonnen. Der Rivale war fast 60 Jahre Kooperationspartner des Auswärtigen Amtes. Der Auftrag müsse nun erneut öffentlich ausgeschrieben werden, heißt es bei "newsroom.de".

Da die Bundesagentur für Arbeit die Insolvenzgeldzahlungen für die Beschäftigten bis einschließlich April 2013 vorfinanziert, kann der Betrieb der dapd derzeit aufrechterhalten werden (kress.de vom 5. März 2013).

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.