Rundfunkrat will bald Gespräche mit Kandidaten führen: 37 schriftliche Bewerbungen für WDR-Intendanz

 

Für die Intendantenstelle des WDR sind insgesamt 37 schriftliche Bewerbungen eingegangen. Dies teilte die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Ruth Hieronymi, mit. Bis kommenden Donnerstag sollen die Bewerbungen zusammen mit weiteren - teilweise bereits vorliegenden - Vorschlägen aus dem Kreis der Rundfunkratsmitglieder ausgewertet werden.

Für die Intendantenstelle des WDR sind insgesamt 37 schriftliche Bewerbungen eingegangen. Dies teilte die Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Ruth Hieronymi, mit. Die Frist war am Samstag, 9. März, abgelaufen. Bis zur nächsten Sitzung der Findungskommission am kommenden Donnerstag, 14. März, sollen die Bewerbungen für deren Mitglieder dokumentiert und zusammen mit weiteren - teilweise bereits vorliegenden - Vorschlägen aus dem Kreis der Rundfunkratsmitglieder ausgewertet werden. 

Es sei davon auszugehen, dass danach erste Sondierungsgespräche mit geeigneten Kandidatinnen/Kandidaten stattfinden werden, so Hieronymi, die auch noch mal die Vertraulichkeit des Auswahlverfahrens unterstrich: "Erst wenn eine Bewerberin oder ein Bewerber ernsthaft in die engere Auswahl gekommen ist, muss sie/er natürlich damit rechnen, dass ihr/sein Name bekannt wird. Es steht aber jedem Bewerber frei, seine Bewerbung selbst öffentlich zu machen." Letzteres hatte der Verlegersohn Konstantin Neven DuMont getan (kress.de vom 8. März 2013).

Bei der Frage, bis wann der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Monika Piel feststehen soll, will sich Hieronymi nicht festlegen: "Im Übrigen gilt für das weitere Verfahren auch jetzt der Grundsatz: So schnell wie möglich, so gründlich wie nötig." Intendantin Monika Piel hatte Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt.

Zu den Wunschkandidaten der Mitglieder des WDR-Rundfunkrats sollen WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn, die WDR-Justiziarin Eva-Maria Michel und NDR-Intendant Lutz Marmor gehören. Marmor sagte allerdings dem "Focus": "Die Frage nach einem Wechsel stellt sich für mich nicht. Ich bin gern NDR-Intendant und habe gerade den ARD-Vorsitz übernommen, beide Aufgaben erfülle ich sehr gern."

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