VDZ setzt Gütesiegel für Webseiten auf: "PrimeSite" soll hochwertige Werbeumfelder garantieren

 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will mit dem neuen Gütesiegel "PrimeSite" Agenturen und Werbungtreibenden zu mehr Durchblick bei der Auswahl geeigneter Werbeträger verhelfen. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen d.core aus München verständigte sich der VDZ auf 16 Qualitätskriterien, anhand derer das Gütesiegel erstmals Anfang Mai vergeben werden soll.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will mit dem neuen Gütesiegel "PrimeSite" Agenturen und Werbungtreibenden zu mehr Durchblick bei der Auswahl geeigneter Werbeträger verhelfen. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen d.core aus München verständigte sich der VDZ auf 16 Qualitätskriterien, anhand derer das Gütesiegel erstmals Anfang Mai vergeben werden soll.

Laut VDZ-Geschäftsführer Alexander von Reibnitz haben sich schon mehr als 65 Webseiten für die Messung angemeldet, die künftig jedes Jahr im März und April durchgeführt werden soll. Die Ergebnisse sollen am 2. Mai 2013 erstmals veröffentlicht werden, kündigte von Reibnitz am Montag im Rahmen des 6. Digital Innovators' Summit in Berlin an.

Branchenexperten an einem Tisch

Die 16 Kriterien, die den neuen Online-Werbeträger-Standard begründen, hat der VDZ innerhalb der vergangenen sechs Monate zusammen mit einer Task Force aus Vermarktungsexperten erarbeitet. Außerdem setzt der Verband auf Anregungen aus der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) und des Online-Vermarkterkreis (OVK). Die Kriterien basieren zum einen auf üblichen Marktdaten wie etwa den Agof internet facts oder den IVW-Zahlen. Zum anderen fließen Angaben von Publishern, Webseiten-Betreibern und -Nutzern ein.

Werbeformen und Aktualität der Inhalte zählen

Geprüft werden u.a. die Qualität der journalistischen Inhalte und ob eine eigene Redaktion dahinter steckt. Zudem fließen die verschiedenen Mediengattungen ein, die das Angebot bedient, die Aktualität der Inhalte und deren Relevanz für die Nutzer, die Verweildauer der User, das Markenimage des Angebots, die möglichen Werbeformen, die angebotenen Targeting-Varianten, die Einhaltung des Datenschutzes und die Beteiligung der Betreiber an Studien als Zeichen der Transparenz des Webangebots.

1.800 Euro kostet die Zertifizierung einer Site

Noch bis zum 25. März können sich Werbeträger unter www.primesite-siegel.de für die PrimeSite-Messung 2013 beim VDZ anmelden. Zusätzlich zu einer Erstanmeldegebühr von 850 Euro werden pro Website und Jahr 1.800 Euro für die Zertifizierung fällig. Die Einstufung der einzelnen Seiten übernimmt das Münchner Beratungsunternehmen d.core. Erfüllt eine Website die Gütekriterien, darf sie das PrimeSite-Siegel ein Jahr lang auf der Homepage und in den Informationen für Werbungstreibende und Agenturen einbinden. Das soll die Auswahl hochwertiger Werbeträger auf einen Blick ermöglichen.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.