Laut Reuters: Bertelsmann soll RTL-Aktienpaket im April verkaufen

19.03.2013
 

Der milliardenschwere Verkauf von Aktien des Fernsehkonzerns RTL soll Finanzkreisen zufolge unmittelbar nach Ostern beginnen. Dies berichtet Reuters. Der Prozess werde Anfang April anlaufen, Ende April oder Anfang Mai könnte RTL dann mit einem Streubesitz von bis zu 25 Prozent zum Börsen-Schwergewicht werden, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur.

Der milliardenschwere Verkauf von Aktien des Fernsehkonzerns RTL soll Finanzkreisen zufolge unmittelbar nach Ostern beginnen. Dies berichtet Reuters. Der Prozess werde Anfang April anlaufen, Ende April oder Anfang Mai könnte RTL dann mit einem Streubesitz von bis zu 25 Prozent zum Börsen-Schwergewicht werden, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur.

RTL-Mehrheitsaktionär Bertelsmann hatte im Februar angekündigt, sich von bis zu 17,3 Prozent seiner Anteile an RTL zu trennen, um Geld für Investitionen in neue Geschäftsfelder in die Kasse zu bekommen. "Die Rückkehr von RTL an die Börse wird in vielerlei Hinsicht wie ein richtiger Börsengang organisiert werden", sagte einer der mit den Plänen vertrauten Insider gegenüber Reuters. Bertelsmann habe eine Stellungnahme abgelehnt.

Die Aktien, die an der Börse insgesamt 1,5 Milliarden wert sind, sollen demnach in einem Bookbuildingverfahren angeboten werden, Bankanalysten erstellten Unternehmensstudien, während das RTL-Management den Konzern potenziellen Investoren vorstelle, um einen möglichst guten Preis zu erzielen.

Zurzeit sind nur sieben Prozent von RTL an der Börse notiert, Bertelsmann hält 92,3 Prozent. Der Medienkonzern ist bereit, seinen Anteil auf bis zu 75 Prozent zu reduzieren.

Am 26. März stellt Bertelsmann seinen Konzern-Geschäftsbericht vor. Die Zahlen sollen die Grundlage für den RTL-Börsenprospekt sein. Deshalb muss der Börsengang laut Reuters nach den geltenden Regeln spätestens Mitte Mai abgeschlossen werden - sonst müssten die Ergebnisse des ersten Quartals verwendet werden. Organisiert wird der RTL-Aktienverkauf den Angaben zufolge von der Deutschen BankMorgan StanleyGoldman SachsBank of America Merrill LynchCiti und Credit Suisse.

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