Nach Informationen des "Focus": Wolfgang Büchner soll Favorit auf "Spiegel"-Chefposten sein

11.04.2013
 

Vorgestern hat der Spiegel Verlag seine "Spiegel"-Chefredakteure gefeuert und gleichzeitig angekündigt, in Kürze über die Nachfolge zu entscheiden. Schon an diesem Freitag könnte die Top-Personalie verkündet werden. Dies will der "Focus" erfahren haben, nach dessen Informationen Wolfgang Büchner, 47, der Top-Kandidat ist.

Vorgestern hat der Spiegel Verlag seine "Spiegel"-Chefredakteure gefeuert und gleichzeitig angekündigt, in Kürze über die Nachfolge zu entscheiden. Schon an diesem Freitag könnte die Top-Personalie verkündet werden. Dies will der "Focus" erfahren haben, nach dessen Informationen Wolfgang Büchner, 47, der Top-Kandidat ist. "Die Hinweise verdichten sich", so das Nachrichtenmagazin von Hubert Burda Media.

Büchner ist derzeit Chefredakteur der dpa. Er leitet die Redaktion der Nachrichtenagentur seit Anfang 2010. Zuvor war der gebürtige Pfälzer lange Jahre beim Spiegel Verlag tätig: Ab Januar 2001 als geschäftsführender Redakteur bei "Spiegel Online", ab Januar 2003 als Stellvertretender Chefredakteur des Internet-Angebots. Nach dem Wechsel des damaligen "SpOn"-Chefredakteurs Mathias Müller von Blumencorn in die Spitze des gedruckten "Spiegel" rückte Büchner auf den Chefsessel auf. Jetzt könnte er - wenn die Informationen des "Focus" stimmen - wieder Müller von Blumencron beerben.  

Miriam Meckel und Jakob Augstein als Herausgeber?

Als Kandidaten für die Nachfolge von Blumencron und Georg Mascolo beim "Spiegel" sollen auch Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel und Jakob Augstein gehandelt werden. Laut "Focus" werde in Hamburg ein Modell "eifrig diskutiert", bei dem Meckel und Augstein als Herausgeber fungieren würden. "Während Büchner für das redaktionelle Tagesgeschäft zuständig wäre, wird Meckel und Augstein zugetraut, das Magazin in der Öffentlichkeit, etwa auch in TV-Runden, gut zu vertreten", heißt es im "Focus".

Ihre Kommentare
Kopf

Manfred Reinhardt, Baden-Baden

11.04.2013
!

Auf Herrn Büchner könnte man gut und gerne verzichten, aber auf Miriam Meckel und Jakob Augstein, als Herausgeber, sollte man unbedingt zurückgreifen.
Und außerdem: Augstein gehört zum "SPIEGEL", wie das Amen in der Kirche!
Schöne Grüße aus Baden-Baden
Manfred Reinhardt


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