"Gequatsche macht die Jahresbilanz nicht besser": Franziska Augstein sauer über Verbreiten von Interna

12.04.2013
 

Franziska Augstein, 49, hat das Verbreiten von vertraulichen Informationen scharf kritisiert: "Wer 'Spiegel'-Interna nicht für sich behalten könne, schade "dem guten Ruf des Hauses", so die Tochter von "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein und Mitinhaberin des Magazins laut einem AFP-Bericht.

Franziska Augstein, 49, hat das Verbreiten von vertraulichen Informationen scharf kritisiert: "Wer 'Spiegel'-Interna nicht für sich behalten könne, schade "dem guten Ruf des Hauses", so die Tochter von "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein und Mitinhaberin des Magazins laut einem AFP-Bericht. Auf diese Weise werde ein "lächerlicher Medienwirbel" ausgelöst.

Beim "Spiegel" waren am Dienstag die Chefredakteure Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron gefeuert worden. Bereits vergangenen Freitag war davon im "Hamburger Abendblatt" zu lesen. 

Nicht zuletzt täten diejenigen, die Interna ausplauderten, auch sich selbst keinen Gefallen, so Augstein. "Dergleichen Gequatsche macht die Jahresbilanz nicht besser", sagte sie vor dem Hintergrund möglicher weiterer Sparmaßnahmen bei dem Magazin.

An diesem Donnerstag hatte der "Focus" berichtet, dass sich die Informationen verdichten würden, dass dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner der Favorit auf den "Spiegel"-Chefredakteurs-Posten sein soll. 

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