Kampfansage an Axel Springer? "Huffington Post" liebäugelt offenbar mit Tomorrow Focus

26.04.2013
 

Die amerikanische Internetzeitung "Huffington Post" hat offenbar mit Tomorrow Focus (endlich) einen deutschen Partner gefunden. Dies berichtet die "FAZ" (Freitagsausgabe). Dass die Hubert-Burda-Media-Tochter Tomorrow Focus mit der "HuffPo" womöglich gemeinsame Sache mache,

Die amerikanische Internetzeitung "Huffington Post" hat offenbar mit Tomorrow Focus (endlich) einen deutschen Partner gefunden. Dies berichtet die "FAZ" (Freitagsausgabe). Dass die Hubert-Burda-Media-Tochter Tomorrow Focus mit der "HuffPo" womöglich gemeinsame Sache mache, sei eine Kampfansage an alle jene, die versuchten, für journalistische Angebote im Netz von den Lesern Geld zu verlangen, heißt es in der "FAZ". Gemeint ist damit vor allem die Axel Springer AG.

Bei Tomorrow Focus heißt es, man werde sich "grundsätzlich nicht zu Gerüchten äußern".

Die Gründerin der "HuffPo", Arianna Huffington, setzt seit Anbeginn auf ein kostenloses Angebot, das allein durch Werbeerlöse finanziert wird. Die Kosten werden schmal gehalten, weil die Festangestellten dem Vernehmen nach gering bezahlt werden und die Blogger für ihre Beiträge gar kein Geld erhalten. 

Anfang Februar hatte das "manager magazin" gemeldet, dass Gruner + Jahr mit Vertretern der "Huffington Post" verhandele (kress.de vom 4. Februar 2013). Internationale Ableger der zu AOL gehörenden "Huffington Post" gibt es bereit für Kanada, Großbritannien, Frankreich und Spanien.

Ihre Kommentare
Kopf

Marius Schmidt

27.04.2013
!

Erst auf das Leistungsschutz pochen und dann Blogger gnadenlos für solch ein Angebot ausnutzen. So viel Dreistigkeit ist kaum zu glauben. Glückwunsch Herr Burda


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