Tomorrow Focus ist strategischer Partner: Deutschsprachige "Huffington Post" kommt im Herbst 2013

29.04.2013
 

The Huffington Post startet bald auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Partner der Deutschen "Huffington Post" ist die Tomorrow Focus AG (Hubert Burda Media). In den kommenden Monaten soll in München ein Redaktionsteam aus erfahrenen Journalisten zusammengestellt werden.

The Huffington Post" startet bald auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Partner der Deutschen "Huffington Post" ist die Tomorrow Focus AG (Hubert Burda Media). 

Die deutschsprachige Ausgabe der "Huffington Post" wird von der Tochtergesellschaft Tomorrow Focus Media verantwortet. "The Huffington Post" bringt ihr innovatives redaktionelles Konzept und eine "ausgefeilte, hochmoderne" Technologie ein. Tomorrow Focus Media steuert die "redaktionelle Stärke" von "Focus Online" sowie Onlinevermarkter-Know-How bei.

Die Deutsche "Huffington Post" werde einerseits Nachrichtenportal sein, andererseits auch Plattform für Meinungsbeiträge, Blogs und Community. In den kommenden Monaten soll in München ein Redaktionsteam aus erfahrenen Journalisten zusammengestellt werden. Die Website soll im Herbst dieses Jahres online gehen. Weitere Einzelheiten wollen die Macher am 15. Juli 2013 in München auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Diese findet im Rahmen der von Hubert Burda Media organisierten Digitalkonferenz DLDwomen 2013 statt, deren Co- Schirmherrin Arianna Huffington ist.

"Hubert Burda hat die Partnerschaft von Anfang an positiv bewertet"

Arianna Huffington, Vorsitzende, Präsidentin und Chefredakteurin der "Huffington Post": "Mit ihrer starken Position, der großen Erfahrung im Online-Publishing und profunden Kenntnissen der deutschen Gesellschaft und Kultur können uns Tomorrow Focus und Hubert Burda Media besser als jeder andere dabei unterstützen, über das zu berichten, was die Menschen am meisten interessiert. Genauso wichtig ist uns aber auch, dass wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Möglichkeit bieten wollen, selbst Inhalte zu publizieren."

Jimmy Maymann, CEO der "Huffington Post", ergänzt: "Mit großer Begeisterung werden wir unsere Kräfte mit dem außergewöhnlichen Managementteam von Tomorrow Focus und Hubert Burda Media bündeln. Darunter befinden sich auch Hubert Burda und Paul-Bernhard Kallen, die diese Partnerschaft von Anfang an positiv bewertet haben."

Erfreut äußert sich auch Christoph Schuh, Vorstandsmitglied der Tomorrow Focus AG: "Mit der deutschsprachigen 'Huffington Post' führen wir eine neue digitale Medienmarke ein, die hochwertigen Online-Journalismus mit der Transparenz und Dynamik sozialer Netzwerke verbindet. Wir folgen dabei dem Beispiel der 'Huffington Post' in den USA, Frankreich, Italien, Spanien, Kanada, Großbritannien und Japan."

"Frische unverbrauchte Stimmen für die deutsche Medienlandschaft"

"Die Deutsche Huffington Post ist nicht irgendein weiteres Nachrichtenportal. Sie ist eine soziale Plattform, bei der sich alle User mit eigenen redaktionellen Beiträgen beteiligen und engagieren können", sagt Oliver Eckert, Geschäftsführer von Tomorrow Focus Media: "Sie bietet unserem Publikum ein neuartiges journalistisches Erlebnis und bereichert die deutsche Medienlandschaft um frische, unverbrauchte Stimmen. Wir suchen top ausgebildete Online-Journalisten, die diesen spannenden neuen Weg mit uns gehen wollen."

Die Huffington Post Media Group ist ein Unternehmen von AOL Inc.

Kampfansage an Axel Springer

Hintergrund: Die "FAZ" hatte bereits vergangenen Freitag von der Partnerschaft zwischen Tomorrow Focus und der "HuffPo" berichtet. Dass die Hubert-Burda-Media-Tochter mit der "HuffPo" womöglich gemeinsame Sache mache, sei eine Kampfansage an alle jene, die versuchten, für journalistische Angebote im Netz von den Lesern Geld zu verlangen, hieß es in der "FAZ". Gemeint ist damit vor allem die Axel Springer AG. Die Gründerin der "HuffPo", Arianna Huffington, setzt seit Anbeginn auf ein kostenloses Angebot, das allein durch Werbeerlöse finanziert wird. Die Kosten werden schmal gehalten, weil die Festangestellten dem Vernehmen nach gering bezahlt werden und die Blogger für ihre Beiträge gar kein Geld erhalten.

Ihre Kommentare
Kopf

boing

29.04.2013
!

Dr. Burda hat schon 1995 verkündet: "Content is free" und sein einziges Paid Content Angebot Mitte 1996 eingestellt (EuropeOnline). Alleine die Bündelung aller kostenlosen Web-Angebote unter einer lokalen HuffPo wird den Google-Traffic explodieren lassen, damit rechnet sich das Angebot für alle Beteiligten nach wenigen Monaten. Hut ab vor dem Verlag, dass er konsequent diesen Schritt geht.


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